Menschen feiern beim Festival Fête de la Musique in Berlin

Foto von Soeren Stache/dpa/Archivbild

Trotz zwischenzeitlich heftiger Regenschauer mit Gewitter haben viele Menschen beim Musikfestival Fête de la musique in Berlin gefeiert. Fast 1000 Konzerte waren am Freitag an knapp 250 Orten in der Hauptstadt angekündigt, zum Beispiel am Tempelhofer Feld oder am Berliner Dom. Auf dem Plan standen Jazz-, Pop- und Klassikkonzerte.

Den Veranstaltern sei die Unwetterwarnung bekannt gewesen und sie hätten darauf flexibel reagiert, sagte ein Sprecher. Teils seien Darbietungen kurzfristig nach innen verlegt worden, teils seien große Schirme aufgestellt worden, andernorts hätten Menschen unter Regenschirmen getanzt. «Alle sind sehr happy und entspannt», so der Sprecher.

Auch einem Event auf der Bühne der Fanmeile am Brandenburger Tor stand nichts mehr entgegen, nachdem das Areal am frühen Abend nach einer knapp zweistündigen Schließung wegen drohenden Unwetters wieder geöffnet worden war. Anlässlich der Fußball-EM wollte der Breakdance-Weltmeister Abdel Chouari dort vor der Partie Frankreich-Niederlande ein deutsch-französisches Tanz-Battle inszenieren. Auf dem Dach des Tempelhofer Flughafentowers wollten Musiker auf ihren Alphörnern spielen.

Die Fête de la Musique stammt aus Frankreich. Inzwischen sind Initiativen weltweit am 21. Juni dabei. In der Regel beginnt an jenem Tag der kalendarische Sommer - mit der längsten Nacht des Jahres. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit: Der kalendarische Sommer startet schon am 20. Juni. Gefeiert wird also ein wenig verspätet. In Berlin wird das Festival eigenen Angaben zufolge seit 1995 gefeiert.


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