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Mehrheit der Apotheken will digitale Impfpässe ausstellen

Mehrheit der Apotheken will digitale Impfpässe ausstellen
Deutschland und Welt: - Die Apotheken rüsten sich für die Ausstellung der digitalen Impfpässe. "Wir gehen davon aus, dass ein großer Teil der 18.000 Apotheken in Deutschland sich dieser Aufgabe annehmen wird", sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Voraussichtlich müssten sich etwa zehn Millionen Geimpfte ihren Nachweis aus dem gelben Heft in einen elektronischen Ausweis umtragen lassen, denn bis Juli hätten rund 50 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten.
"In der Apotheke werden keine Daten gespeichert, es werden nur einmalig die Daten an das RKI übermittelt." Der Deutsche Apothekerverband entwickle derzeit mit IBM und anderen eine Plattform, um pünktlich starten zu können. "Es ist beabsichtigt, dass die Plattform allen Apotheken ab Mitte Juni zur Verfügung gestellt wird", so Preis. Der Bürger muss für die Umschreibung nichts bezahlen. Apotheken und Ärzte sollen vom Staat 18 Euro pro Pass-Ausstellung erhalten. So heißt es im Entwurf zur Änderung der Impfverordnung, über den die Redaktion berichtet: "Für den im Zusammenhang mit der nachträglichen erstmaligen Erstellung eines Impfzertifikats entstehenden Aufwand erhalten die Apotheken eine Vergütung von 18 Euro." Die Apotheken müssten in die IT investieren, Personal schulen oder gar einstellen, so der Apothekerverbands-Chef.