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Mehr Blitze in Berlin, weniger Einschläge in Brandenburg

Mehr Blitze in Berlin, weniger Einschläge in Brandenburg! Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa

In Berlin hat es bezogen auf die Fläche im vergangenen Jahr mehr geblitzt als im Vorjahr. Wie aus den Messungen des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hervorgeht, gab es 2021 in der Bundeshauptstadt 1,01 Einschläge pro Quadratkilometer, nach 0,8 im Jahr 2020. In Brandenburg wurden 0,81 Einschlägen pro Quadratkilometer gemessen und damit deutlich weniger als 2020 (1,2).

Die höchste Dichte wurde in Brandenburg im Landkreis Uckermark mit 2,19 Einschlägen pro Quadratkilometer gemessen. Am geringsten war die Einschlagsdichte mit 0,20 in der Stadt Brandenburg/Havel, wo vergangenes Jahr nur 45 Erdblitze registriert wurden. Das war bundesweit der vorletzte Platz vor der Stadt Solingen (0,18). Der bundesweite Höchstwert stammt aus dem Landkreis Starnberg in Bayern mit einer Dichte von 7,6 pro Quadratkilometer.

Blitze entstehen bei Gewittern: Das heftige Auf und Ab von Wasser- und Eisteilchen in der Gewitterwolke führt zu einer Polarisierung der natürlichen Luftelektrizität. Wird das Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Ladung zu stark, entlädt sich ein Blitz.

Insgesamt gab es in Deutschland vergangenes Jahr gut 491.000 Blitzeinschläge, knapp 100.000 mehr als 2020. Die Haupt-Gewittertätigkeit lag den Messungen zufolge im Juni und Juli. In Brandenburg waren es vergangenes Jahr knapp 23.900 Einschläge und in Berlin 900.


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