-

Mann stach mit Messer zu: Gericht will mehr Zeugen hören

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Cottbus (dpa/bb) - 32,5 Zentimeter: so lang ist die Messerklinge, die ein 29-Jähriger im September 2020 in einer Straßenbahn in Cottbus einem Mann in den Rücken gestochen haben soll. Das Gericht will an den kommenden Verhandlungstagen am 4. und 11. Juni weitere Zeugen zum Tathergang hören. Dann könnte ein Urteil ergehen. Der 29-Jährige ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft stach er dem Mann das Messer plötzlich und unerwartet in den Rücken, um diesen zu töten. Die Verletzung soll lebensgefährlich gewesen sein. Laut Polizei war der Verletzte ein Zufallsopfer. Der 29-Jährige aus Pakistan soll aus Frust wegen einer gegen ihn begangenen Straftat zugestochen haben und weil die Polizei keine Hilfe geleistet habe.

Der Angeklagte steht auch wegen Sachbeschädigung vor Gericht: Im August 2020 soll er mit einem Pflasterstein in einer Cottbuser Sparkassenfiliale randaliert haben. Dadurch sei ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro entstanden. In der Facebook Gruppe „Brandenburg - Mein Bundesland“ findet man weitere interessante Informationen! Klicke hier: