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Linksfraktion dringt weiter auf Impfmöglichkeiten für Kinder

Eine Arzthelferin impft eine Patentin mit einer Spritze. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag dringt weiter auf Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus. «Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin bietet inzwischen das Kinderimpfen als gesonderten Termin in seinem Impfzentrum an», sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Ronny Kretschmer, am Mittwoch in Potsdam. Auch in Berlin gebe es längst dieses Angebot. «Das muss jetzt auch in anderen Landkreisen Brandenburgs möglich sein.» Auch in Brandenburg sei die Delta-Variante des Coronavirus auf dem Vormarsch.

Am Dienstag hatten sich auch die Fraktionschefs von SPD und CDU, Erik Stohn und Jan Redmann, für Impfangebote in dieser Altersgruppe ausgesprochen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt diese Impfungen derzeit allerdings nur bei bestimmten Vorerkrankungen oder im Umfeld von gefährdeten Personen. Zudem wäre eine Immunisierung von Kindern und Jugendlichen nur nach gründlicher Aufklärung durch einen Facharzt möglich. Impfangebote an Schulen soll es in Brandenburg daher nur an den Oberstufenzentren für Schüler ab 18 Jahren geben.


 
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