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LBS Informiert: Von der Stadt enteignet - Betroffener musste den Gewinn nicht versteuern!

Von der Stadt enteignet - Betroffener musste den Gewinn nicht versteuern. Symbolfoto von Monsterkoi auf Pixabay
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Wenn eine öffentlich-rechtliche Körperschaft die Übertragung eines privaten Grundstücks auf sich selbst anordnet, muss der enteignete Eigentümer nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS den daraus erzielten Gewinn nicht versteuern. (Finanzgericht Münster, Aktenzeichen 1 K 71/16, Revision beim BFH unter Aktenzeichen IX R 28/18)

Das Urteil im Detail

Der Fall: Ein Grundstückseigentümer verlor aufgrund städtischer An-ordnung im Zusammenhang mit einem Bodensonderungsverfahren das Eigentum an seinem Grundstück. Er wurde dafür von der Kommune entschädigt. Der Fiskus betrachtete die Angelegenheit als ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft. „Der Senat ist der Auffassung, dass ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft (...) voraussetzt, dass die Eigentumsübertragung auf eine wirtschaftliche Betätigung des Veräußernden zurückzuführen ist“, hieß es in der schriftlichen Urteilsbegründung. Dazu gehöre auch „ein auf die Veräußerung gerichteter rechtsgeschäftlicher Wille des Veräußernden“. Daran fehle es hier, der Eigentumswechsel sei „gegen bzw. ohne seinen Willen“ vollzogen worden. Es waren also keine Steuern fällig. Weitere interessante Themen rund um Immobilien finden Sie im "Immobilien Journal - bauen, wohnen“ finden  Klicke hier:

 

Eine Pressemitteilung von:

Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
im Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V.
Friedrichstraße 83
10117 Berlin

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