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Kompetenzzentrum Eberswalde: Forschung für Wald der Zukunft

Bäume eines Kiefernwaldes nahe der Revierförsterei Ferch-Lienewitz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Eberswalde (dpa/bb) - Vor 150 Jahren wurde in Eberswalde (Barnim) die Grundlage für das heutige Landeskompetenzzentrum Forst im Landesbetrieb Forst gelegt. Aufgabe sei nach wie vor, den Brandenburger Wald zu schützen, teilte das Umweltministerium zu dem Jubiläum mit, für das am Mittwoch eine Festveranstaltung online angesetzt war. Etwa ein Drittel der Landesfläche nimmt in Brandenburg der Wald ein. Mit rund 1,1 Millionen Hektar steht Brandenburg an sechster Stelle im Vergleich der Bundesländer. Auf über 70 Prozent der Waldflächen ist die Kiefer immer noch die Hauptbaumart. Dem märkischen Wald geht es laut dem jüngsten Waldschadensbericht des Landes (Ende 2020) trotz leichter Erholung das dritte Jahr in Folge schlecht.

Das Land setzt nach Angaben des Ministeriums unter anderem auf die natürliche Verjüngung von Bäumen. Auch der Waldumbau hin zu mehr Mischwald soll in Brandenburg vorangetrieben werden. Im Vorjahr wurden Fördermittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro für den Waldumbau und rund sechs Millionen Euro für die Waldbrandvorbeugung bewilligt. Im Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde werden heute immer noch die bereits im 19. Jahrhundert angelegten Versuchsflächen laufend untersucht. Seit mehreren Jahren stehen vor allem die Folgen des Klimawandels für den Wald besonders im Blick, unter anderem wird nach alternativen Baumarten gesucht. Außerdem geht es um Waldschutz-Monitoring und auch die Sicherung forstgenetischer Ressourcen. Aktuell betreut das Landeskompetenzzentrum die dritte gesamtdeutsche Waldinventur in Brandenburg.

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