Bericht:

Kommunale Brandenburger Kassenkredite 2018 geschrumpft

Wiesbaden/Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger Kommunen haben zum Jahresende 2018 mit Kassenkrediten von rund 651 Millionen Euro in der Kreide gestanden. Diese Darlehen lassen sich mit dem Dispositionskredit eines privaten Verbrauchers vergleichen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, schrumpfte die Gesamtsumme der Kassenkredite binnen Jahresfrist um knapp 12 Prozent.

Bundesweit sanken zum Jahresende 2018 im Vergleich zu 2017 die Kassenkredite von rund 42,2 Milliarden auf 35,2 Milliarden Euro. Für den Rückgang sei maßgeblich ein Entschuldungsprogramm der hessischen Landesregierung verantwortlich, hieß es. Mit der «Hessenkasse» seien 2018 rund 4,8 Milliarden Euro kommunaler Kassenkredite abgelöst worden und tauchten nun nicht mehr in der Schuldenstatistik auf. Ohne dieses Programm hätte sich der Stand der Kassenkredite um 5,5 Prozent verringert.

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