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Kohlewaggons als Bühne: Theaterstück über den Bergbau

Schauspieler*innen Elisabeth Müller (l-r), Sophia Hahn, Margarita Wiesner und Andreas Uehlein. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Cottbus (dpa) - Von Schüttgutwaggons aus erzählen die Schauspieler der Theatergruppe «Das letzte Kleinod» die Geschichte der Braunkohleförderung. Die Szenen des Stücks «Kohlezug» widmen sich dem Bergbau, der Transformation der Industriebrachen und dem Klimawandel durch die Kohleverbrennung, wie Autor und Regisseur Jens-Erwin Siemssen am Mittwoch ankündigte. Er recherchiert derzeit zusammen mit seiner Truppe zu dem Thema; unter anderem in der Lausitz. Bergbaubetriebe und Traditionsvereine stellen Objekte zur Verfügung, die in der Theatervorstellung genutzt werden.

Im August und Anfang September sind Aufführungen in mehreren Braunkohlerevieren geplant - Start ist am 5. August in Helmstedt (Niedersachsen). Das Ensemble ist auch in mehreren Orten in Brandenburg zu Gast: in Frankfurt (Oder) vom 11. bis 13. August, in Cottbus am 16. und 17. August und in Senftenberg am 19. und 20. August.

Auf ihrer Recherchereise für das Projekt waren die Theaterleute auch in Welzow unterwegs. In und um die Kleinstadt im Landkreis Spree-Neiße besuchten sie den Tagebau und setzten sich mit verlassenen Dörfern und der vom Tagebau geprägten Landschaft auseinander.

Die Theatergruppe «Das Letzte Kleinod» ist bekannt für ihre Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten. Sie spielte schon in einem Zug, im Hafen, im Kühlhaus und im Wattenmeer.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-383394/5

 


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