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Kippa-Träger in Berlin-Neukölln antisemitisch beleidigt

Symbolfoto: David Inderlied/dpa

Ein Kippa-Träger ist in Berlin-Neukölln antisemitisch beleidigt und bedroht worden. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) habe die Ermittlungen zu dem Vorfall am Mittwochabend übernommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach ersten Erkenntnissen soll der 34-Jährige gegen 21.40 Uhr eine Bar verlassen haben und in Richtung S- und U-Bahnhof Neukölln gegangen sein. Unterwegs sollen Unbekannte ihn unvermittelt antisemitisch beleidigt und bedroht haben. Als der Mann, der in Begleitung einer Frau war, sein Handy zog, flüchteten die beiden Täter.

Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Menschen, die die traditionelle jüdische Kopfbedeckung - eine kleine kreisförmige Mütze - als sichtbares Zeichen ihres Glaubens tragen. Im vergangenen März etwa war einem 24-jährigen Syrer in Prenzlauer Berg die Kippa vom Kopf geschlagen worden. Etwa einen Monat später wurde ein 32-Jähriger mit einer kippa-ähnlichen Mütze in Berlin-Köpenick antisemitisch bedroht.


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