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Justizministerium: Impfangebot für alle Gefangenen

Susanne Hoffmann (CDU), Justizministerin in Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) - Alle in den Gefängnissen in Brandenburg Inhaftierten sollen sich noch im Juni gegen das Coronavirus impfen lassen können. Wie das Justizministerium am Donnerstag im Rechtsausschuss des Landtags mitteilte, wurde allen Gefangenen ein Impfangebot gemacht. Von Montag kommender Woche an bis zum 17. Juni soll dann vor Ort geimpft werden. Auch diejenigen Beschäftigten, die bislang noch nicht geimpft worden sind, können sich dann impfen lassen.

Derzeit sei kein Gefangener mit dem Coronavirus infiziert, es gebe auch keine Verdachtsfälle. Unter den Beschäftigten gibt es nach Ministeriumsangaben einen positiven Coronafall und zwei Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Ab Juni sollten weitere Lockerungen in den Gefängnissen umgesetzt werden, so Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU). So sollen Freizeitaktivitäten ausgedehnt werden und externe Freiberufler - mit Test - auch wieder in die Einrichtungen kommen können. Abhängig von der Pandemie-Entwicklung soll es bald weitere Lockerungen geben, beispielsweise sollen Gefangene wieder mehr Besucher gleichzeitig empfangen können.

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