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Jamie Leweling im Kampf um Stammplatz bei FC. Union

Jamie Leweling im Kampf um Stammplatz bei FC. Union. Arschivfoto: Matthias Koch/dpa

Jamie Leweling (21) hat den Trainingsrückstand nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk aufgeholt. Im Trainingslager des 1. FC Union im Salzburger Land ist der Neuzugang von der SpVgg Greuther Fürth voll bei der Sache. Der U21-Nationalspieler fiebert den Pflichtspielen beim Berliner Fußball-Bundesligisten entgegen, auch in der Europa League. «Es freut mich, dass ich auf so einer Bühne spielen darf und wir als Mannschaft vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das bringt viel für meine Entwicklung. Am meisten entwickelt man sich durch Spiele», sagte der Stürmer am Dienstagnachmittag.

Der gebürtige Nürnberger, der im Alter von 16 Jahren beim 1. FC Nürnberg aussortiert wurde, ist beim Lokalrivalen Fürth erst zum Zweitliga- und dann zum Bundesligaprofi gereift. Nach der Zeit mit Trainer Stefan Leitl lernt er nun durch Union-Coach Urs Fischer einen anderen Übungsleiterstil kennen. «Es ist für mich eine neue Welt Es ist mal gut, mal etwas anderes zu hören. Neuer Input kann mich weiterbringen, taktisch vor allem. Die Ansprachen sind direkter. Es geht um viel. Da muss es auch so sein», sagte Leweling.

Er weiß, dass der Konkurrenzkampf bei den Köpenickern groß ist. Schließlich gibt es in Sheraldo Becker, Jordan Siebatcheu, Sven Michel, Kevin Behrens und Andreas Voglsammer einige Kandidaten für die vorderste Reihe. Leweling geht den Wettkampf optimistisch an. «Ich bin gut im 1:1 und schnell. Ich kann Bälle festmachen, über den Flügel kommen und im Zentrum spielen. Das spricht für mich», sagte er. Sein Kopfballspiel findet er jedoch noch ausbaufähig.


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