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JAAS Gruppe fordert Kompromisse statt Konfrontationen in der Berliner Wohnungspolitik!

JAAS Gruppe fordert Kompromisse statt Konfrontationen in der Berliner Wohnungspolitik! Foto: JAAS Gruppe
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Berlin, 29. April 2021: Anlässlich des von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller am Dienstag einberufenen Runden Tischs zum Thema „Wohnen und Bauen“ fordert der Berliner Projektentwickler JAAS Politik und Wirtschaft dazu auf, ein gemeinsames Verständnis zur Lösung der Missstände in der Berliner Wohnungspolitik zu finden. Alexander Scheinin, Geschäftsführender Gesellschafter von JAAS: „Das Treffen vor zwei Tagen zwischen Akteuren aus Senatspolitik und Immobilienwirtschaft war ein erster Schritt in die richtige Richtung, blieb aber leider ohne konkrete Ergebnisse. So geht es nicht – mit Schein-Dialogen zu Wahlkampf-Zwecken kommen wir nicht weiter.

Anstatt ständig auf Konfrontationskurs zu gehen, bedarf es vielmehr eines stetigen, konstruktiven Austauschs und ernsthafter Kompromissbereitschaft aller relevanten Stakeholder. Politische Akteure und Wirtschaftsvertreter wie Projektentwickler, Bestandshalter und Investoren können nur so gemeinsame Lösungen finden, um tragfähige Handlungsperspektiven im Interesse der Stadt und ihrer Bürger zu schaffen. Welche Konsequenzen ein ausbleibender Dialog nach sich ziehen kann, haben wir vor zwei Wochen in Karlsruhe erlebt.“

Der Berliner Mietendeckel von Februar 2020 war am 15. April vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft und der Versuch, in Berlin eine zusätzliche, regionale Lösung gegen Mietsteigerungen zu beschließen, damit als Verstoß gegen das Grundgesetz gewertet worden. Das Land Berlin hatte mit dem Vorstoß seine Kompetenzen überschritten, denn Gesetze mit mietpreisbremsender Wirkung wurden bereits 2015 vom Bund und für ganz Deutschland beschlossen.

„Der Schaden durch das lange Hin und Her im Bezug auf den Berliner Mietendeckel wiegt bereits immens schwer. Das hat mit dem aktuell feindlichen Klima zu tun, das bauwilligen Investoren aufgrund immer neuer politischer Drohgebärden entgegenschlägt. Wer in Berlin investieren möchte, ist auf klare, belastbare Aussagen seitens der Politik sowie auf umfassende Rechtssicherheit angewiesen. Gleichzeitig müssen sich aber auch Vertreter der Immobilienwirtschaft gesprächs- und konsensbereit zeigen, anstatt eine reine Verweigerungshaltung einzunehmen“, so Scheinin.

Negative Signale an den Markt, wie die jüngste Forderung des Berliner Bürgermeisters Müller nach einem Mietenmoratorium auf Bundesebene, schaffen derweil weitere Unsicherheiten und verschärfen dadurch die bereits herrschende Wohnungsnot weiter. „Das Erzielen stabiler Renditen ist eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit und grundlegende Voraussetzung für einen regen Wohnungsneubau sowie die Instandhaltung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien.

Steigende Baukosten bei den einzelnen Gewerken, immer neue Bauvorschriften, gestiegene Qualitätsansprüche der Käufer bzw. Mieter sowie der zunehmende Fachkräftemangel treiben die Kosten für Projektentwickler und Bauträger in die Höhe und resultieren so zwangsläufig in steigenden Mietpreisen. In dieser Situation können wir einen gewinnbringenden Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und sozialen Interessen nur dann erreichen, wenn beide Seiten aufeinander zugehen und gemeinsame Lösungsansätze entwickeln. Dazu gehört auch ein Abweichen der Politik von festgefahrenen Positionen“ , erklärt Scheinin weiter.

Über JAAS

JAAS ist ein Projektentwickler, Immobilieninvestor, Bestandshalter und Vermarkter von Wohn- und Gewerbeimmobilien mit Sitz in Berlin. Gegründet 2012, wird JAAS von den Geschäftsführern Marc Albeck, Richard Jensch und Alexander Scheinin partnerschaftlich geführt. Der Fokus der Unternehmensgruppe liegt auf der Entwicklung attraktiver Wohnimmobilien sowie moderner Gewerbe- und Büroimmobilien. Seit der Gründung wurde ein Projektvolumen von über 100 Mio. Euro realisiert. Die Beteiligung an innovativen Start-ups ist ein weiterer Unternehmenszweig.
 

Eine Firmen Information der JAAS Gruppe GmbH

Thomas Splitter
29.04.2021 16:35:54
Eine interessante Sichtweise, nur das Bild ist mehr als unpassend. Hier hätte eher ein Foto des Geschäftsführers gewirkt, als ein Logo. 4 Sterne von mir
Anneliese Marquard
29.04.2021 16:38:49
Ich finde den Artikel gut!
Thorsten und Frieda Lange
29.04.2021 16:42:09
Wir suchen eine 4 Zimmer Eigentumswohnung, vielleicht hat die Jass hier etwas in Berlin geplant?
Marie-Luise Stern
29.04.2021 16:59:15
Projektentwickler sind willkommen, wenn sie auch bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dafür wurde ja der Míetendeckel eingeführt. Unter welcher Webseite vertreibt denn diese Firma ihre Immobilien?
Karsten Mattschei
29.04.2021 17:25:28
Fordern wird da wohl nicht viel bringen! Aber versuchen kann man es ja!
Fred Dulde
29.04.2021 19:22:09
Weiß jemand wo diese Firma in Berlin baut?
Sebastian Klieser
30.04.2021 13:06:32
Gerne würde ich wissen, ob das Unternehmen auch Wohnungen verkauft?
Jörg Brauns
01.05.2021 12:14:39
Ein Dialog. zwischen den hohen Mieten, aber auch den Ansprüchen der Vermieter muss her,. Kann das diese Firma oder ist sie eher an einem Verkauf von Objekten interessiert? Das wird mir nicht klar aus dem Beitrag.
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