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Immobilieninvestor Alberto Mattle - Energieaufwand und „graue Energie“ spielen auch in der Baubranche eine wichtige Rolle!

Immobilieninvestor Alberto Mattle - Energieaufwand und „graue Energie“ spielen auch in der Baubranche eine wichtige Rolle! Foto: GM Grundbesitz
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Was ist „graue Energie“ und wieso betrifft diese die Immobilienwirtschaft und wie kann sie eingespart werden? Alberto Mattle, Immobilieninvestor aus München macht sich Gedanken über die Zukunft der Immobilienwirtschaft. Häufig hört man von: „grauer Energie“. Alberto Mattle ist dem nachgegangen und weiß jetzt: „ Sie ist in jedem Produkt vorhanden, sei es in Lebensmitteln, wie Schokolade und Joghurt, oder Gebrauchsgegenständen, wie Spielzeug für die Kinder oder dem täglichen Waschgel von Garnier“.

Alberto Mattle weiter: „Der Lebenszyklus eines Produktes ist hierbei entscheidend: Herstellung, Transport, Einlagerung, Verkauf und Abfall verursachen einen gewissen Energieaufwand, der mit CO2-Emission verbunden ist. Dieser Energieaufwand wird als „graue Energie“ bezeichnet“. Im Grunde ist es die Summe aller Primärenergien, die zur Bereitstellung eines Produktes benötigt werden. Nicht nur die CO2-Emissionen des Exports werden betrachtet, sondern auch die des Imports. Diese Energie ist kaum zu verhindern, nur zu reduzieren. Außer, Sie besitzen einen eigenen Bauernhof und schnappen dem Huhn das Ei direkt unter den Federn weg, um es anschließend in der eigenen Küche in ein Spiegelei zu verwandeln.

Alberto Mattle weiß: „Energieaufwand und „graue Energie“ spielen auch in der Baubranche eine wichtige Rolle und bilden einen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen. Bei der Verteilung der „grauen Energie“ auf die unterschiedlichen Gewerke eines Gebäudes ist deutlich zu erkennen, dass allein 56 % im Rohbau auftreten, 20 % im Ausbau, 14 % bei der Fassade und weitere 10 % bei der Haustechnik, wie man einer Studie von Püschel entnehmen kann“.

Vor allem der Wandel der Vorlieben von natürlichen hin zu synthetischen Baumaterialien und komplexen Verbundmaterialien sowie der globalisierte Handel über weit entfernte Strecken hinweg haben in den letzten Jahren zu einem rasant gestiegenen Verbrauch an „grauer Energie“ geführt. Das hat inzwischen dazu geführt, dass mehr Energie verbaut wird, als Immobilien in ihrer durchschnittlichen Bestandszeit von 50–60 Jahren verbrauchen. 15 bis 40 kWh/m2bzw. 400 bis 1400 kWh/m2sind die im Normalfall aufkommenden Werte für „graue Energie“ im Immobilienbereich.

Durch Passiv-, Nullenergie- oder Niedrigenergiehäuser wird die Energiebilanz im Hinblick auf den CO2-Ausstoß reduziert. Moderne Heizsysteme, welche durch regenerative Energie unterstützt werden, sind in diesen Gebäuden verbaut. Bewusst gewählte Baustoffauswahl, ökonomisches Denken und eine effiziente Bauweise sind die Faktoren, die das Ausmaß der „grauen Energie“ stark beeinflussen und mindern können.

Alberto Mattle erklärt: „Das Umdenken der Baubranche ist bereits im Gange und immer mehr Bauherren entscheiden sich für eine ökologisch nachhaltigere Variante im Bau. Bewusstes Bauen beginnt jetzt“!

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Autoren: Celine Mattle, Alberto Mattle.

Gerd Hahnbach
12.03.2021 07:27:51
Toller Bericht!
Franziska Niederheim
12.03.2021 09:57:35
Ein sehr informativer Bericht, habe mir auch schon mal die Internetseite angesehen!
Svenja Meinert
12.03.2021 11:00:00
Alle Vorhaben beim bauen, welche unsere Energiereserven schonen, sollten auch stringend ausgenutzt werden. Ein wirklich guter Artikel.
Hans Georg Martin
13.03.2021 17:03:52
Sehr geehrter Herr Alberto Mattle, ich finde diesen Artikel von Ihnen fachlich einfach sehr gut. Hier sollte der Staat viel mehr tun, um die Klimaziele zu erreichen!
Jens Friedrich
15.03.2021 11:57:13
Toller Bericht!
Henrik Klose
26.03.2021 22:22:53
Gut erklärt und auf den Punkt, gefällt mir
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