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Immer noch zu laut?! HÖREXperten machen am Tag gegen Lärm darauf aufmerksam, wie sich ständiger Krach auf unser Gehör auswirkt

Verkehrslärm, Lärm aus der Nachbarschaft und andere Lärmquellen belasten viele Menschen - und schaden den Ohren. (Bild: DEGA, candy1812/stock.adobe.com)
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Flugzeuge bleiben am Boden, Konzerthallen leer: Für manch einen ist es in den vergangenen Monaten deutlich stiller geworden. Trotzdem stellt die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) den Tag gegen Lärm am 28. April 2021 unter das Motto: „Immer noch zu laut?!“ Kein Wunder, denn laut Bundesumweltamt fühlen sich die meisten Menschen vor allem durch Lärm belästigt, den der Straßenverkehr und die Nachbarschaft verursachen. Ein Rasenmäher erreicht einen Geräuschpegel von etwa 85 Dezibel, Müllwagen und Presslufthammer etwa 100. Das Problem von Lärm: Er schadet unseren Ohren und der Gesundheit allgemein. Bei Menschen, die regelmäßig einem Geräuschpegel von 85 Dezibel oder mehr ausgesetzt sind, können die Haarzellen im Innenohr absterben. „Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern langsam – dafür aber unwiderruflich“, weiß H.-P. Weihmann, Hörakustikmeister und Mitglied im Vorstand der HÖREX. „Viele Menschen merken zunächst gar nicht, dass sie schlechter hören. Deshalb empfehlen wir, regelmäßig einen Hörtest machen zu lassen.“

Stress für den Körper

Aber auch niedrigere, nicht-hörschädigende Schallpegel können unsere Gesundheit beeinträchtigen. Geräusche, die uns stören, versetzen unseren Körper in Alarmbereitschaft und lösen Stress aus. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Atemfrequenz erhöht sich. Zu den möglichen langfristigen Folgen chronischer Lärmbelastung gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tinnitus. Und schon Lärmpegel ab 30 Dezibel – zum Beispiel das Ticken einer Armbanduhr – können den Schlaf beeinträchtigen. Das führt zu Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und verringerter Leistungsfähigkeit.

Schutz für die Ohren

Das Gute ist: „Wir müssen uns Lärm nicht ungeschützt aussetzen“, so H.-P. Weihmann. An Arbeitsplätzen mit einem Lärmpegel ab 80 Dezibel ist Gehörschutz generell vorgeschrieben. Aber auch in der Freizeit kann jeder Einzelne etwas tun. „Es gibt Standardgehörschutz genauso wie individuell angepassten.“ Gehörschutz für Berufsmusiker ist zum Beispiel mit akustischen Filtern ausgestattet, die das Geräuschniveau senken, ohne Frequenzen zu schlucken. „Fest steht: Lärm schadet. Das möchten wir am Tag gegen Lärm möglichst vielen Menschen bewusst machen.“ Einen kostenlosen Hörtest und mehr Informationen über die Auswirkungen von Lärm und wie man sich schützen kann, gibt es bei den bundesweit rund 550 HÖREXperten.

Quelle: Eine Firmen Information von HÖREX Hör-Akustik eG

Marisa Abril
29.04.2021 08:13:58
Lärm ist eine echte Zivilisationskrankheit. Ein sehr guter Bericht
Ulrike Mohn
29.04.2021 17:37:43
Mein Vater leidet an Schwerhörigkeit. Selbst mit einem Hörgerät, kann er nicht mehr an normalen Unterhaltungen teilnehmen. Danke für die Aufklärung hier,
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