Immer mehr Hunde in Berlin - 131.440 sind registriert.

Immer mehr Hunde in Berlin - 131.440 sind registriert. Foto von Soeren Stache/dpa

 Immer mehr Hunde werden in Berlin offiziell gehalten und auch steuerlich angemeldet. Zum Ende 2023 waren bei den Finanzämtern 131.440 registriert, wie der Senat auf eine CDU-Anfrage antwortete. 2019 waren es noch 111.000 Hunde, in den Folgejahren kamen jeweils einige tausend Hunde dazu. Wie viele Hunde außerdem in Berlin gehalten, aber nicht bei den Finanzämtern gemeldet sind, sei nicht bekannt und könne auch nicht geschätzt werden, so der Senat.

Am meisten Hunde sind in den Finanzämtern der Außenbezirke angemeldet: Marzahn-Hellersdorf (12.212), Treptow-Köpenick (11.678), Reinickendorf (11.249) und Spandau (10.507). 12,6 Millionen Euro Hundesteuer werden so eingenommen. Die Summe ist in den vergangenen Jahren nicht gestiegen, weil Rentner und arbeitslose Menschen keine Hundesteuer zahlen müssen.

Im neuen staatlichen Hunderegister, in dem Tiere seit 2022 angemeldet werden müssen, sind bislang nur etwa die Hälfte der Hunde in Berlin erfasst (rund 56.000).

Seit diesem Jahr gilt die An- und Abmeldung eines Hundes beim zentralen Register gleichzeitig als steuerliche An- und Abmeldung beim Finanzamt, so der Senat. «Hierdurch wird erwartet, dass sich die Differenz zwischen steuerlich angemeldeten und im zentralen Register erfassten Hunden zukünftig kontinuierlich minimieren wird.»

In der letzten Statistik der gemeldeten Hundebisse von 2022, die schon länger öffentlich ist, sind 489 Bisse mit leicht verletzten Menschen und 87 Bisse mit schwer verletzten Menschen verzeichnet. 158 dieser Bisse gehen auf das Konto von Mischlingen, bei 91 Vorfällen war die Hunderasse nicht bestimmbar, für 36 waren Schäferhunde verantwortlich und für 24 Dackel. Der Rest setzt sich aus zahlreichen verschiedenen Hunderassen zusammen.



Klicke auf das Banner enthält Werbung!