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Ifo-Geschäftsklima in Ostdeutschland fällt leicht

Mehrere Kräne stehen auf einem Werksgelände. Foto: Thomas Warnack/dpa

Dresden (dpa) - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im September erneut etwas verschlechtert. Die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage bei den befragten Unternehmen ging leicht zurück, gleichzeitig stiegen die Erwartungen für die Zukunft geringfügig, wie das Ifo-Institut in Dresden am Mittwoch mitteilte. Das Ifo-Geschäftsklima für die regionale Wirtschaft im Osten - ein wichtiges Konjunkturbarometer - fiel gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 101,1 Zähler.

Vor allem in der Industrie kühlte sich die Stimmung demnach im September merklich ab. Die Unternehmen bewerteten die laufenden Geschäfte weniger gut, auch beim Ausblick auf die Zukunft gaben sie sich eher verhalten. Auch in der Dienstleistungsbranche fällt die Einschätzung der aktuellen Geschäfte weniger positiv aus, hingegen rechnen sie für die nächsten Monaten mit einer besseren Lage.

Im Handel fällt die Stimmung unterschiedlich aus: Während sich der Einzelhandel überwiegend positiv gibt, bewertet der Großhandel aktuelle Lage und Erwartungen der Branche verhalten. Im Bauhauptgewerbe erwärmte sich das Geschäftsklima.

Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen.

© dpa-infocom, dpa:210929-99-410028/3


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