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Hertha-Chef entschuldigt sich für Fan-Chaoten

Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC, spricht vom Podium zu den Mitgliedern. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa) - Hertha-Präsident Werner Gegenbauer hat sich nach den Ausschreitungen einiger Fan-Chaoten seines Vereins beim Stadt-Derby ausdrücklich beim 1. FC Union entschuldigt. «Wir haben eine riesen Chance verpasst, nicht nur sportlich, weil Einige vermummt und mit Raketen Hertha nachhaltig beschädigt haben. Wir können uns das nicht gefallen lassen», erklärte der Clubchef am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des Berliner Fußball-Bundesligisten in der Messehalle 22. «Es ist durch nichts zu rechtfertigen, es ist schlicht und einfach kriminell», betonte Gegenbauer.

Der Hertha-Präsident berichtete von einem Telefonat mit seinem Union-Kollegen Dirk Zingler. Dabei habe er sich für die, die Raketen geschossen haben, entschuldigt. Beim ersten Bundesliga-Derby zwischen Union und Hertha am 2. November waren aus dem Gäste-Block immer wieder Leuchtraketen gezielt auf den Rasen und die Zuschauer-Tribünen geschossen worden. Union-Fans zündeten Pyrofackeln, das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Nach dem Abpfiff versuchten rund 20 Vermummte aus dem Zuschauerbereich der Union-Anhänger einen Platzsturm.

Natürlich werde Hertha den Dialog mit der aktiven Fanszene fortgesetzt. «Wir werden es weiter aufarbeiten», sagte Gegenbauer. Es gehe um Lösungsansätze, um solche Szenen zukünftig zu verhindern. «Alle sind in der Pflicht. Nur wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass diese Kriminellen nicht im Stadion auftauchen, können wir gewinnen», unterstrich der 69 Jahre alte Unternehmer.

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