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Hausärzte unterstützen Kinderärzte bei Corona-Impfungen

Eine Corona-Impfung. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild/Archiv

Potsdam (dpa/bb) - Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission für die Corona-Impfung von 12- bis 17-Jährigen haben die Hausärzte in Brandenburg ihre Unterstützung angeboten. «Wir Hausärztinnen und Hausärzte unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Kinder- und Jugendmedizin beim Impfen der 12- bis 17-Jährigen auch in unseren Praxen», sagte die Vize-Vorsitzende des Hausärzteverbands, Katharina Weinert, am Donnerstag.«Gern bieten wir kurzfristig Termine für die ganze Familie an, da Impfstoff ausreichend vorhanden ist.» Der Vorsitzende des Landesverbands der Kinder- und Jugendärzte, Detlef Reichel, rief Minderjährige und Erwachsene zu Impfungen auf. «Die Impfung bietet einen guten individuellen Schutz und verhindert zudem weitere Lockdowns und Schulschließungen», sagte Reichel. Die Vorteile der Impfung seien deutlich größer als das Risiko sehr seltener Nebenwirkungen. «Alle Kinder und Jugendlichen sollten sich daher jetzt impfen lassen - ebenso wie alle ungeimpften Erwachsenen», sagte er. «Denn nur mit einer hohen Impfquote werden wir die Pandemie besiegen.»

Die Pandemie-Beauftragte des Hausärzteverbands, Astrid Tribut, berichtete auf Anfrage von einem großen Zulauf bei den Kinder- und Jugendmedizinern. «Viele Jugendliche sagen mir: «Wir haben die Nase voll von den Testungen in der Schule».» Ungeimpfte Erwachsene seien dagegen schwieriger zu überzeugen. «Diejenigen, die jetzt noch ungeimpft sind, äußern meist große Bedenken wegen der möglichen Nebenwirkungen, die ja groß in den Medien diskutiert wurden», berichtete Tribut.


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