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Halbfinaleinzug: Alba freut sich über freie Tage

Ein Basketball fällt in den Basketballkorb. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Bei Alba Berlin waren alle Beteiligten sehr froh über den frühzeitigen Halbfinaleinzug. «Wir sind absolut glücklich, dass wir diese Serie so schnell beenden konnten. Denn wenn es nur noch 2:1 steht, kann es plötzlich kippen», sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Mit dem 85:73-Auswärtssieg am Montag haben die Berliner die Best-of-Five-Serie im Viertelfinale gegen die Hamburg Towers im Schnelldurchgang mit 3:0 für sich entschieden.

Die Berliner werden wahrscheinlich am Sonntag mit einem Heimspiel in das Halbfinale der Basketball-Bundesliga starten. Gegner wird entweder EWE Baskets Oldenburg oder ratiopharm Ulm sein. Einen Wunschgegner haben die Berliner nicht. «Egal, wer der Gegner wird, es wird wieder eine schwierige Serie», sagte Ojeda.

Denn obwohl die Viertelfinalserie klar gewonnen wurde, war es dennoch ein hartes Stück Arbeit. «Das war auch gar nicht so einfach, weil Hamburg nie aufgegeben haben. Sie haben mit viel Intensität gespielt und uns die ganze Zeit über das volle Feld gepresst und es uns sehr schwer gemacht», sagte der Spanier. Die Partien haben wieder viel Kraft gekostet

Deshalb kommen die freien Tage bis zum Halbfinale Alba sehr gelegen. Diese sollen zum Training, aber vor allem zur Erholung genutzt werden. «Um wieder Energie zu tanken. Wir haben wieder alle zwei Tage gespielt, das war schon stressig. Und wir haben ja mit der langen Saison schon jede Menge Spiele in den Knochen. Da ist jede Pause willkommen», sagte der Spanier.

Zudem dürfen die Berliner hoffen, dass bis zum Sonntag möglicherweise einige der verletzten Spieler zurückkehren. Luke Sikma und Johannes Thiemann kamen in den Playoffs noch gar nicht zum Einsatz, Louis Olinde verletzte sich im ersten Spiel. Ojeda gibt sich aber noch zurückhaltend. «Wir wissen noch nicht, wann sie wieder spielen können. Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Bei muskulären Verletzungen darf man auch nichts überstürzen. Zumal es bei jedem unterschiedlich aussieht», sagte er.

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