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HSV-Sportvorstand Boldt plant noch Ein- und Verkäufe

Jonas Boldt, Sportvorstand des Hamburger SV. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Hamburg (dpa/lno) - Sportvorstand Jonas Boldt hat erneut angekündigt, dass sich der Kader des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV bis zum Ende der Transferperiode am 31. August weiter verändern wird. «Man merkt, dass auf dem Markt durch Corona alles etwas langsamer ist. Dafür sind wir schon gut aufgestellt, aber es wird sicher nicht das Ende sein», wurde der 39-Jährige am Montag in Hamburger Medien zitiert. Boldt erwartet, dass der HSV noch Spieler holen wird, möglicherweise aber auch noch Profis abgeben könnte.

Vor allem auf der Torhüter-Position besteht nach dem Abgang von Sven Ulreich (Rückkehr zu Bayern München) und dem längerfristigen Ausfall von Tom Mickel (Schulterverletzung) Handlungsbedarf. Denn in Daniel Heuer Fernandes (28), der als Nummer eins in die Saison starten wird, und Nachwuchskraft Leo Oppermann (19) stehen Coach Tim Walter derzeit nur zwei Keeper zur Verfügung. Zuletzt hatten die Nachwuchskeeper Gavin Didzilatis (U21) und Steven Mensah (A-Jugend) sowie der erst 17-jährige Finn Böhmker aus der U19 mit den Profis trainiert.

Als Verkaufskandidaten gelten bei lukrativen Angeboten weiterhin die Toptalente Amadou Onana (19) und Josha Vagnoman (20). Beide könnte frisches Geld in die HSV-Kassen spülen. Jan Gyamerah, bei dem bis zuletzt ebenfalls über einen Verkauf spekuliert wurde, scheint dagegen vom Ausfall des U21-Europameisters Vagnoman (Muskelfaserriss) zu profitieren. Der 26 Jahre alte Rechtsverteidiger stand bei der Generalprobe gegen den FC Basel (1:0) am Samstag über die vollen 90 Minuten auf dem Platz und gilt damit als Startelf-Kandiddat beim Liga-Auftaktspiel des HSV am Freitag (20.30 Uhr) beim FC Schalke 04.


 
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