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Guben verbessert Hochwasserschutz: Zweiter Bauabschnitt

Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne). Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Guben (dpa/bb) - Die Stadt Guben (Spree-Neiße) an der Neiße soll besser vor Hochwasser geschützt werden. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hat dafür gemeinsam mit Bürgermeister Fred Mahro (CDU) am Mittwoch einen neuen Bauabschnitt eröffnet. Im Bereich der Alten Poststraße soll eine Hochwasserschutzwand um weitere 148 Meter verlängert werden. Der Umweltminister stieg dafür in einen Bagger und setzte symbolisch eine Spundwand. Die Hochwasserschutzanlage soll auf insgesamt 1,1 Kilometer Länge verstärkt oder neu gebaut werden.

Aktuell habe die Region eher mit Niedrigwasser zu kämpfen, aber man müsse vorbereitet sein, sagte Vogel. «Die beiden Hochwasserereignisse im Jahr 2010 sowie das letzte im Jahr 2013 haben die Notwendigkeit eines besseren Schutzes in der Stadt Guben verdeutlicht.» Bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis würden beim aktuellen Stand durch den Rückstau der Lausitzer Neiße in die Egelneiße Teile der Altstadt überflutet, machte er deutlich.

Im Ausbau inbegriffen sind zudem die Errichtung eines Auslaufbauwerkes, eines Pumpwerkes sowie einer Fischaufstiegsanlage. Ein Betriebsgebäude für die Steuer- und Regelungstechnik wird ebenfalls gebaut. Bereits fertiggestellt wurden ein Ersatzneubau des Einlaufbauwerks in die Egelneiße sowie der Bau einer Hochwasserschutzwand im Bereich der Hohms Gasse. Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf insgesamt 3,93 Millionen Euro.