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Grüne dringen auf Aus für Tagebaue: Woidke unverbindlich

Dietmar Woidke, Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender in Brandenburg. Foto: Soeren Stache/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) - Die Grünen haben bei ihrer zweiten Sondierung mit der SPD über eine Regierungsbeteiligung die Forderung nach einer Absage weiterer Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz betont. «Wir haben ein einziges Thema, was uns extrem wichtig ist und wo sich rote Linien finden», sagte Grünen-Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher am Mittwoch nach fast vierstündigen Beratungen in Potsdam. «Das ist die Aussage: Keine weiteren Tagebaue.»

Derzeit ist offen, ob auch der Tagebau Welzow Süd II kommen wird - in dem Fall müssten weitere Orte umgesiedelt werden. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagierte unverbindlich. «Wir haben heute klar gemacht, was geht und was geht nicht», sagte der SPD-Landeschef. «Am Ende müssen Entscheidungen stehen, die für das Land tragen.» Deshalb sehe er den weiteren Gesprächen mit großer Gelassenheit entgegen.

An diesem Donnerstag stehen Beratungen der möglichen Koalitionsalternativen an: SPD, CDU und Grüne sprechen zunächst miteinander, dann SPD, Grüne und Linke.

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