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Großer Andrang beim Impfzentrum auf dem Messegelände

Die Halle des Corona-Impfzentrums Messe Berlin. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Im Impfzentrum auf dem Berliner Messegelände in Charlottenburg gab es am Montag zum Teil Warteschlangen. Laut Karsten Hintzmann, Sprecher des Deutschen Roten Kreuz (DRK) Berlin, war ein deutlich erhöhtes Aufkommen zu registrieren. «Etwa 600 Termine sind für Montag gebucht worden, aber es sind natürlich auch viele Berliner ohne Anmeldung gekommen.» Als Grund für den Gegentrend zur allseits kritisierten Impfmüdigkeit nannte Hintzmann, dass die Corona-Pandemie in den Wochen nach den Wahlen zum Bundestag und Abgeordnetenhaus zunächst in den Hintergrund getreten sei. «Das Thema rückt wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung», sagte Hintzmann am Montag. Zuvor hatte die «Berliner Morgenpost» (online) darüber berichtet.

Die Nachfrage nach Impfterminen habe zuletzt wieder angezogen. Stundenlanges Warten habe es am Montag aber nicht gegeben, so der DRK-Sprecher. «Es war nicht so, als ob man für Konzertkarten anstehen würde.» Die Kapazitäten der beiden in Berlin noch offenen Impfzentren - neben dem auf dem Messegelände das auf dem des ehemaligen Flughafens Tegel - seien ohnehin viel größer als der aktuelle Bedarf. Hintzmann zufolge wären bei voller Auslastung 3000 Impfungen pro Tag möglich. Wie viele Impfungen es am Montag gegeben hat, sei noch nicht seriös zu beantworten. Die Nachfrage in Tegel sei jedenfalls unauffällig gewesen: «Sie lag nur leicht über dem, was wir in den vergangenen Wochen hatten.»