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Gothaer KMU-Studie 2020 Teil 3: Emissionsfreiheit bei Firmenwagen – Anteil von E-Antrieben steigt sehr langsam

Gothaer KMU-Studie 2020 Teil 3: Emissionsfreiheit bei Firmenwagen – Anteil von E-Antrieben steigt sehr langsam. Foto: von Thanks for your Like • donations welcome auf Pixabay
Finanzen und Versicherungen: -

Köln, 9.September 2020 – Nachhaltigkeit ist längst kein temporärer Trend mehr und Unternehmen jeder Größe setzen sich mit ihr auseinander. Dabei legen die Firmen scheinbar einen unterschiedlichen Fokus auf die drei Aspekte von Nachhaltigkeit –Umwelt- und Klimaschutz, verantwortungsvolle Unternehmensführung und soziale Gerechtigkeit. Die KMU-Studie der Gothaer zeigt, dass kleineren KMU (Kleine und Mittelständische Unternehmen) mit bis zu zehn Mitarbeitern vor allem die soziale Gerechtigkeit am wichtigsten ist. Größere KMU mit 201 bis 500 Mitarbeitern dagegen verstehen Nachhaltigkeit eher als Umwelt-und Klimaschutz. Die Unterschiede zwischen den Betriebsgrößen ziehen sich weiter durch – auch beim Thema emissionsfreiem Fahren.

Zunächst zum Status quo: Durchschnittlich verfügt rund die Hälfte aller 1.002 befragten KMU über Firmenwagen (49 %). Einen deutlich höheren Anteil belegen hier die großen Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeitern (60 %). Bei den Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten liegt der Anteil der Firmenwagen nur bei 33 % – primär bei den Handwerkern und sonstigen Dienstleistern.

Elektrofahrzeuge vorhanden oder in Planung?

Wie verhält es sich unter den Fuhrparkbesitzern mit batteriebetriebenen Fahrzeugen – dem aktuell zugänglichsten der emissionsfreien Antriebe? Das Ergebnis ist eindeutig: Die Mehrheit (62 %) der Befragten verfügt über keine batteriebetriebenen E-Fahrzeuge – im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil der E-Fuhrparkbesitzer nur um einen Prozentpunkt erhöht. Feiner hingeschaut, zeigt die Studie auch hier Unterschiede zwischen den Unternehmensgrößen, denn während nur 4 % der „Kleinen“ angeben, aktuell bereits elektrisch zu fahren, sind es bei den „Großen“ immerhin 20 %. In Zukunft könnten sich diese Werte nach oben korrigieren, schließlich plant im Schnitt jedes vierte KMU (25 %), in den kommenden Jahren auf E-Antriebe umzustellen – ein Plus zum Vorjahr um vier Prozentpunkte.

Uneinigkeit bei den nachhaltigen Antriebsarten

Welche Antriebsart beurteilen Sie als am nachhaltigsten? Auch hier zeigen sich unterschiedliche Gewichtungen zwischen den Unternehmensgrößen: Kleine KMU sehen mit 42 % Angabe deutlich den Wasserstoff (Brennstoffzelle) vorn, setzen an zweiter Stelle aber weiter auf den Diesel. Die größten KMU scheinen weniger festgelegt: Hier fallen höhere Anteile auch auf andere Antriebsmöglichkeiten wie batteriebetriebenes Elektro, Benzin oder Hybrid. Auffällig noch: Uneinig sind sich die Unternehmensgrößen vor allem beim batteriebetriebenen Elektromotor – steht er bei den Großen an zweiter Stelle, wird er von den Mitarbeitern kleinerer Firmen als am wenigsten nachhaltig eingestuft. Nicht übersehen werden darf außerdem, dass sich 15% bzw. 11 % noch nicht ausreichend informiert hatten, um eine Antwort abzugeben.

Die Gothaer kommt Fahrzeughaltern mit Elektro und Hybrid entgegen

Der finale Teil der Gothaer KMU-Studie zeigt, dass emissionsfreies Fahren als Teil einer nachhaltigen Firmenausrichtung durchaus Thema bei deutschen KMU aller Größen ist – die praktische Umsetzung aber langsam vor sich geht. Die Gothaer – langjähriger Versicherer in allen Segmenten erneuerbarer Energien, mit eigener Nachhaltigkeitsstiftung und einer seit 2020 klimaneutralen Hauptverwaltung – will ihre Privat- und Unternehmerkunden im Nachhaltigkeitsbestreben unterstützen. So bietet der Kölner Versicherer einen Nachlass auf Kfz-Tarife von reinen Elektroautos an und versichert auch Elektroroller für den emissionsarmen Nahverkehr. Für rein elektrisch betriebene Pkw bietet der Top-Schutz in der Kaskoversicherung hohe Entschädigungsleistungen an, so beispielsweise bei Tierbiss- und Folgeschäden sowie bei Kurzschlussschäden an der Verkabelung bis 20.000 EUR. Auch sind Überspannungsfolgeschäden beim Laden an der Bordelektronik wie an Akkumulatoren bis zu einer Gesamtsumme von 20.000 Euro mitversichert.

Die KMU-Studie der Gothaer

Auch 2020 befragte die Gothaer Versicherung wieder deutsche KMU in einer Online-Befragung nach aktuellen Trends und Meinungen (Befragungszeitraum: 4. bis 26. Februar 2020). Teilgenommen haben 1.002 Personen, die in ihren Unternehmen für das Thema Versicherungen (mit-)verantwortlich sind. Durchführendes Institut war die HEUTE UND MORGEN GmbH, Köln.

  • Rund die Hälfte aller befragten KMU besitzenFirmenwagen – höherer Anteil bei den großen Betrieben
  • Bestehende oder geplante E-Fahrzeuge? Hier gibt es große Unterschiede zwischen den KMU: 48 % E-Anteil bei den größeren Betrieben, 21 % bei den kleineren
  • Die Brennstoffzellemit Wasserstoff als Energieträger gilt bei den kleinen KMU mit Abstand als nachhaltigsteAntriebsart, größere Betriebe sind sich hier uneiniger – Elektromotoren dennoch vor Verbrennern
  • Was ist Nachhaltigkeit?Kleine Unternehmen setzen auf soziale Gerechtigkeit, die Großenauf den Umwelt-und Klimaschutz

Über die Gothaer

Der Gothaer Konzern ist mit 4,5 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und rund 4,1 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage! Klick hier.

Eine Pressemittelung der Gothaer Finanzholding AG

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