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Gesundheitsverwaltung: Zwei Millionen Impfungen in Berlin

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Berlin hat am Mittwoch die Schwelle von zwei Millionen Corona-Impfungen erreicht. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit auf Twitter mit. Wie ein Sprecher erläuterte, sind bisher rund 1,4 Millionen Berlinerinnen und Berliner geimpft worden. Darunter seien etwa 600.000, die auch schon eine Zweitimpfung bekommen haben.

«Damit ist ein großer Schritt auf dem Weg zum Erreichen der 50-Prozent-Erstimpfungsquote im Juni und einer Herdenimmunität im Spätsommer getan», sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) in einer Mitteilung. «Dank der erfolgreichen Impfkampagne kann das ein guter Sommer werden. Wir erwarten und hoffen dafür im Juli auf mehr Impfstoff.» Von den bisher zwei Millionen Impfungen entfallen der Gesundheitsverwaltung zufolge 550.000 auf Arztpraxen, die übrigen auf die Impfzentren, Krankenhäuser und Betriebsärzte.

Kalayci twitterte außerdem, es sei eine gute Nachricht, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin unter 50 gefallen sei. «Besonders froh bin ich über einstellige Inzidenzen bei 70-89 Jährigen!» In der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen liegt der Wert derzeit bei 7,4, in der der 80- bis 89-Jährigen bei 8,3.

Berlinweit beträgt er nach den Daten des Robert Koch-Instituts von Mittwochmorgen 39,3. Die alten Menschen in Berlin waren mit Beginn der Impfkampagne unmittelbar nach Weihnachten zuerst geipmft worden. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner es in sieben Tagen gegeben hat, mit 73,4 in der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen.

Die Aussagekraft der Daten ist allerdings eingeschränkt: An Feiertagen wie Pfingstmontag gehen weniger Menschen zum Arzt, weniger Proben werden genommen, und es gibt weniger Laboruntersuchungen. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet.

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