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Georgien sieht Russland wesentlich geschwächt

Georgien sieht Russland wesentlich geschwächt

Aus Sicht der georgischen Präsidentin Salome Surabischwili ist Russland wegen des Ukraine-Krieges bereits jetzt wesentlich geschwächt. "Die Ukraine hat bewiesen, dass Russland nicht alles gewinnt", sagte Surabischwili der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Das Land habe außergewöhnlichen Widerstand gezeigt. Das allein habe Russland geschwächt. "Russland ist zwar noch nicht völlig geschwächt, aber es wird in Zukunft ein anderes Russland sein", sagte sie. Ihr Land werde trotz russischer Warnungen am Ziel eines Beitritts zur NATO und zur Europäischen Union festhalten, so Surabischwili.

"Die EU und die NATO sind Georgiens ultimative Antwort auf alle diese Drohungen." Von Deutschland forderte sie eine stärkere Unterstützung für einen Beitritt zur NATO. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe klargestellt, dass Georgien in die EU gehöre. "Eine solche Haltung würden wir uns von Deutschland auch beim NATO-Beitritt wünschen: vielleicht nicht eine Mitgliedschaft morgen früh, aber sicher positiver", sagte sie.


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