-

Füchse nach Coburg-Sieg kämpferisch: «Sind noch nicht satt»

Trainer Jaron Siewert schreit am Spielfeldrand. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Der Glaube an Platz vier ist bei den Füchsen Berlin weiter lebendig. «Durch die letzten Spiele haben wir gezeigt, dass wir die Saison nicht ausklingen lassen wollen, sondern dass wir noch voll motiviert sind», sagte Trainer Jaron Siewert. Die Berliner liegen nach dem 32:20-Heimsieg am Sonntag gegen Schlusslicht Coburg nur einen Zähler hinter den viertplatzierten Rhein-Neckar Löwen. Fünf Spiele haben die Füchse noch zu absolvieren. Mit dem fünften Ligasieg in Serie machen die Berliner weiter Druck auf die Konkurrenz um einen europäischen Startplatz. «Wir sind noch nicht satt und wollen weiter Gas geben», sagte Siewert. Doch zu sehr auf die Kontrahenten möchte der Füchse-Coach auch nicht schauen. «Wir wollen weiter auf uns gucken, müssen unsere Hausaufgaben machen und schauen, dass wir nicht stolpern. Und erst dann schauen wir auf die anderen», sagte er.

Am kommenden Sonntag (16.00 Uhr/Sky) steht für die Berliner gegen die HSG Nordhorn das nächste Heimspiel an. «Ein unangenehmer Gegner, der noch Resthoffnung auf den Klassenerhalt hat», betonte Siewert. Die Füchse hoffen dann auch wieder auf Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle - für die Füchse eine willkommene Unterstützung, auch wenn die Einstellung im Saisonendspurt zu stimmen scheint. «Alles, was wir haben, schmeißen wir auch in solche Spiele rein. Egal ob es ein Kampfspiel wie neulich gegen Stuttgart war oder so ein Spiel wie gegen Coburg, das wir in der zweiten Halbzeit doch deutlich gestalten», sagte Siewert.