-

Füchse gegen Ludwigshafen unter Druck: «Bock umstoßen»

Spielbälle liegen im Netz eines Tors. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Die Füchse Berlin stehen nach zuletzt drei Niederlagen in Serie in der Handball-Bundesliga unter einem enormen Erfolgsdruck. «Es ist jetzt wichtig, den Bock umzustoßen», sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar vor dem Heimspiel gegen die Eulen Ludwigshafen am Donnerstag (19.00 Uhr/Sky).

Die Berliner sind nach nur zwei Siegen aus den vergangenen neun Spielen in der nationalen Liga mittlerweile auf Platz sieben abgerutscht und müssen sogar um die Qualifikation für den Europapokal bangen. Gegen den Tabellenvorletzten sind die Füchse trotzdem klarer Favorit. «Egal, in welcher Situation. Gegen Ludwigshafen musst du gewinnen. Aber jetzt sind es natürlich noch andere Begleitumstände. Man darf da nicht rangehen, dass wir gewinnen müssen, sondern man will gewinnen», sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert.

Bei der unglücklichen 24:25-Niederlage am Sonntag in Göppingen konnten die Füchse sich zwar steigern, standen aber trotzdem wieder mit leeren Händen da. Die Fehlerquote war noch immer zu hoch. «Und die müssen wir weiter minimieren», forderte deshalb Siewert. Der Coach erwartet ohnehin eine weitere Steigerung seines Teams. «Es reicht ja nicht, einmal die Schritte zu machen, sondern man muss jetzt weitere Schritte machen», sagte der Berliner Coach.

Personell bekommt Siewert wieder mehr Alternativen. Hans Lindberg und Jacob Holm haben ihre Corona-Infektionen überstanden und schon am Dienstag mit dem Team trainiert. Sie werden gegen die Eulen auf jeden Fall im Kader stehen, «inwieweit sie uns spielerisch schon helfen können, werden wir dann sehen», sagte Siewert. Denn der Coach warnt vor zu hohen Erwartungen: «Die haben seit drei Wochen nicht trainiert und haben schon Substanz gelassen.» In der Facebook Gruppe „Berlin - Meine Stadt“ findet man weitere interessante Informationen“  Klicke hier:

Zurück zur Liste