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FDP kritisiert SPD-Vorschlag für parallele Sondierungen

Sebastian Czaja (FDP) geht zur SPD-Landeszentrale. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner FDP hat die Ankündigung der SPD kritisiert, ab nächster Woche parallel mit zwei Dreiergruppen Sondierungsgespräche führen zu wollen. «Von dem von der SPD Berlin vorgeschlagenen Weg der doppelten Dreier-Sondierung sind wir überrascht», teilten FDP-Parteichef Christoph Meyer und FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja am Freitagabend mit. Das Anliegen der FDP sei, den Wert der Freiheit in Berlin zu stärken. «Darüber sind wir weiterhin bereit zu sprechen und nehmen die Einladung zum Gespräch am Montag an. Für unsere Stadt ist es aber das Beste, dass es schnellstmöglich Klarheit gibt», so die beiden FDP-Politiker. «Parallele Sondierungen sind ein wenig wertschätzender Zustand für alle Verhandlungspartner, der nicht von Dauer sein darf.»

Die SPD-Landesvorsitzende und designierte Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey, hatte am Freitag angekündigt, die SPD wollen zum einen Sondierungsgespräche mit Grünen und FDP führen, zum anderen mit Grünen und Linken. Die Präferenz für die SPD sei ein Ampelbündnis mit Grünen und FDP. Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus hatten SPD, Grüne, CDU, Linke und FDP bisher in Zweierformaten Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hinblick auf eine mögliche Koalition ausgelotet. Die SPD will sich am Montag zunächst mit Grünen und FDP, am Dienstag mit Grünen und Linken treffen.


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