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FC Unions neue Nummer eins- «Habe die Chance verdient»

FC Unions neue Nummer eins- «Habe die Chance verdient» Foto: Andreas Gora/dpa

Auf der Torwartposition ist Frederik Rönnow die neue Nummer eins bei Fußball-Bundesligist Union Berlin. Jetzt hofft der Däne, sich auch weiter beweisen zu können. «Ich glaube, dass ich die Chance verdient habe. Ich habe es gut gemacht. Darüber bin sehr froh», sagte der Däne, der während der Verletzungszeit von Andreas Luthe wie die gesamte Mannschaft überzeugen konnte, am Dienstag in einer Medienrunde. «Am Anfang der Saison war es nicht so einfach für mich. Aber so ist Fußball», sagte der 29-Jährige. «Jetzt bekomme ich meine Chance. Ich habe ein gutes Gefühl.»

Rönnow stand in dieser Saison bislang in zwölf Pflichtspielen zwischen den Pfosten, lediglich das Pokal-Halbfinale bei RB Leipzig (1:2) ging unglücklich verloren. Zuletzt siegten die Eisernen mit Rönnow in der Bundesliga vier Mal in Serie. Der Däne macht dies aber nicht an seiner Person fest: «Wie wir verteidigen, ist der Wahnsinn. Ich habe nur drei, vier Bälle halten müssen. Was wir machen, ist top. So müssen wir weiterspielen.»

Am Freitag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen das Schlusslicht und den bereits feststehenden Absteiger Greuther Fürth soll der nächste Dreier her. Rönnow warnte aber davor, die Franken zu unterschätzen. Schließlich habe Union dort das Hinspiel mit 0:1 verloren.

Der Schlussmann hofft außerdem, sich durch seine Einsätze für Union auf lange Sicht für die dänische Nationalmannschaft als Stammtorhüter empfehlen zu können. Dort ist Kaspar Schmeichel bisher allerdings die klare Nummer eins. In den letzten 21 Länderspielen saß Rönnow deshalb immer nur auf der Bank. Dennoch dachte der 29-Jährige nicht an einen Rücktritt. «Die Nationalmannschaft ist das Größte», sagte Rönnow. «Die Stimmung ist immer super da. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen.»

Beim Union-Training am Dienstag gab es derweil die erste öffentliche Einheit für Fans seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020. In der Spitze schauten über 30 Anhänger vorbei. Verteidiger Timo Baumgartl und Mittelfeldmann Andras Schäfer bekamen sie nicht zu Gesicht. Beide seien nach Vereinsangaben erkrankt - aber nicht an Corona.


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