-

Es grünt so grün wie nie- Wie Weihnachten 2021 nachhaltiger wird

Es grünt so grün wie nie- Wie Weihnachten 2021 nachhaltiger wird. Foto: myWorld Germany

Die Vorweihnachtszeit wird eingeleitet durch die ersten Weihnachtsmärkte, warme Getränke und immer kürzer werdende Tage. Doch mit der Weihnachtszeit wächst jedes Jahr auch der Abfallberg. Ausrangierte Dinge landen im Müll, Verpackungen sammeln sich unter dem Weihnachtsbaum und bleibelasteter Weihnachtsschmuck wird falsch entsorgt. Dabei lässt sich auch mit einem grünen Gewissen Weihnachten ausgelassen feiern, beispielsweise mit einem Mietbaum, nachhaltig verpackten Geschenken oder selbstgemachtem Weihnachtsschmuck frei von Plastik und Chemikalien. Janina Rehbein, Sparexpertin von myWorld Germany, gibt Tipps, wie diese Weihnachten besonders grün und nachhaltig für den Geldbeutel werden.

Weihnachten steht vor der Tür. Allerorten werden bereits erste Geschenke verpackt, das Lametta und die Weihnachtskugeln vom Dachboden geholt und der Weihnachtsbaum auf den ersten Märkten ausgesucht. Doch dabei wird oft außer Acht gelassen, dass Geschenkverpackungen den Berg an Verpackungsabfällen enorm erhöhen. Zusätzlich werden jährlich knapp 30 Millionen Bäume für das Weihnachtsfest gefällt und anschließend weggeworfen. Auch der übliche Weihnachtsschmuck macht der Umwelt stark zu schaffen, da oft Schwermetalle verarbeitet wurden, die wiederum schwer zu entsorgen sind. Janina Rehbein, Sparexpertin der myWorld Germany, möchte Tipps für ein nachhaltigeres Weihnachten geben und den Fokus zurück auf das Weihnachtsfest legen. Das muss nicht immer kostspielig sein, denn wenn gewusst wie, lässt sich zusätzliches Budget für Weihnachtspräsente sparen.

Nachhaltige Alternativen zum gefällten Christbaum

„Die herkömmlichen Weihnachtbäume, wie wir sie kennen, sind mit dem Nachhaltigkeitsgedanken leider weniger vereinbar“, erklärt Rehbein. Schon bei der Aufzucht seien häufig bereits umweltschädliche Chemikalien und Pestizide im Einsatz. Lösungsansätze, um den traditionellen Christbaum zu umgehen, sind vielfältig. Der Trend für Weihnachten 2021: Sogenannte Mietbäume. Diese können aus Gärtnereien und Baumschulen ausgeliehen werden. Mit intakten Wurzeln nimmt man die Bäume im Topf mit nach Hause und nach dem Weihnachtsfest werden sie wieder zurückgegeben. Alternativ rät die Sparexpertin dazu, den Baum selbst zu basteln: Bauanleitungen, wie Holzgestelle aus Brettern mit etwas Farbe die Tanne ersetzen, gibt es zahlreich. So kann das Gestellt jährlich wiederverwendet werden und ist leicht verstaubar. Ein Blick auf die Website der myWorld lohnt sich doppelt, da zahlreiche Garten- und Baumärkte Cashback über das Programm der myWorld anbieten.

Selbstgemachtes für das Fest: Plastikfreier Schmuck

„Natürlichkeit und Plastikfreies kann auch bunt leuchten“, betont Rehbein, „denn trotz der schillernden Farben und dem Glitzer sind beschichtete Christbaumkugeln und Lametta leider Umweltsünder“, so die Expertin weiter. Diese Dekorationsklassiker sind teilweise noch mit giftigen Substanzen wie etwa Blei beschichtet, was wiederum problematisch bei der Entsorgung ist, da es nicht in den Hausmüll wandern darf. Sie empfiehlt stattdessen selbstgemachte Dekoration. Hagebutten, roten Berberitzen Früchte und Mistelzweige sind beliebte Dekorationen. Man findet sie oftmals bei einem Waldspaziergang. Alternativ gibt es auch lokale Anbieter, die „grünen“ Weihnachtsschmuck verkaufen. Bei myWorld kann mit der App auch bei lokalen Partnern Shopping Points und Cashback gesammelt werden.

Geschenke doppelt grün verpacken

Alle Jahre wieder fällt zu Weihnachten bis zu 30 Prozent mehr Müll als sonst im Jahr an, davon sind allein 8000 Tonnen Verpackungsmüll. Problematisch wird es bei üblichem Geschenkpapier und alubeschichtetem Schmuckpapier, dass gesondert entsorgt werden muss. Das kann man vermeiden, indem man Geschenke mit umweltfreundlichen Alternativen wie beispielsweise alten Zeitungen, Recyclingkarton oder Packpapier verpackt. Verpackungen aus alten Kartons und Recyclingpapier eigenen sich ebenfalls hervorragend. „Selbst bemalt oder mit Zweigen, getrockneten Blättern oder Tannenzapfen dekoriert, entstehen echte Hingucker“, so Janina Rehbein.

Hinweis vom Berliner-Sonntagsblatt!

Liebe Leserinnen und Leser, wir bitten Sie bei Fragen zum o.g. Unternehmen, Angebot, oder Produkt nicht unsere Redaktion telefonisch oder schriftlich zu kontaktieren. Nutzen Sie bitte, sofern vorhanden den Link im Artikel, da wir keine Kontaktdaten herausgeben dürfen! Wir bitten um Ihr Verständnis!


Klicke auf das Banner!