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Erstimpfungen auf tiefstem Stand seit Monaten

Erstimpfungen auf tiefstem Stand seit Monaten
Deutschland und Welt: - Die Zahl der erstmaligen Corona-Impfungen in Deutschland ist am Sonntag auf den tiefsten Stand seit Monaten gefallen. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montag. Konkret bekamen nur 74.507 Personen ihre erste Spritze, so wenige an einem Tag wie seit Mitte Februar nicht mehr.
Im 7-Tage-Durchschnitt sank die Zahl der täglichen Erstimpfungen auf rund 310.000, das ist der niedrigste Stand seit Anfang April. Zum Vergleich: Anfang Mai wurden an einem Tag über eine Million Erstimpfungen durchgeführt, im Wochendurchschnitt immerhin fast 600.000 am Tag. Bei den Zweitimpfungen läuft es besser: Hier wurden am Sonntag 213.000 vorerst letzte Spritzen gesetzt, im Wochendurchschnitt sind es rund 431.000 am Tag. Auch diese Zahl war aber in den letzten Tagen um etwa 30.000 gesunken. Die Impfquote liegt nun bei 45,7 Prozent (Samstag: 45,4 Prozent), 21,3 Prozent haben den vollständigen Schutz (Samstag: 20,7 Prozent). Zudem haben 4,5 Prozent der Deutschen sich in den letzten 1,5 Jahren mit dem Coronavirus infiziert, darunter sind 0,1 Prozent derzeit aktive Fälle. 0,1 Prozent der Deutschen starben zudem bislang mit der Infektion.