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«Emotionale Momente»: Dardai hat drei Ziele zum Abschluss bei Hertha!

Berlins Trainer Pal Dardai gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Marius Becker/Archiv dpa
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In sein letztes Spiel als Hertha-Chefcoach geht Pal Dardai gleich mit drei Zielen. Seine Mannschaft soll am Samstag (15.30 Uhr) gegen Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen Tabellenplatz zehn sichern, die 50 Tore vollmachen und seinem Nachfolger Ante Covic in die Spur helfen. «Ich bin Herthaner, ich will nur gewinnen», erklärte Dardai, der schon lange Zeit das Aushängeschild des Berliner Fußball-Bundesligisten ist. Mit Defensivspezialist Fabian Lustenberger verlässt zudem ein Profi Berlin, der zwölf Jahre für den Hauptstadtclub gespielt hat.

«Die Überschrift über diese Zeit mit Pal ist, dass er der Mannschaft große Stabilität verliehen hat», sagte Michael Preetz zum Ende der Ära Dardai. «Es waren viereinhalb intensive Jahre», betonte der Hertha-Manager. Sein ehemaliger Mitspieler Dardai habe das Bundesliga-Team in einer schwierigen Situation übernommen und ins mittlere Segment der Tabelle geführt. Weiter nach oben zu klettern, sei «ein mühsamer Weg», den der Club nun mit Covic weitergeht.

Dardai will seinem Nachfolger eine gute Basis mitgeben, ein Sieg zum Saisonabschluss würde dabei helfen, meinte der Ungar. «Ich habe ihm schon einen Tag vor der Entscheidung gesagt, dass es gut wäre für den Verein», berichtet Dardai: «Ich drücke ihm die Daumen und hoffe, dass er die Umstellung vom Jugendtrainer wunderbar hinkriegt.»

Wenn er dann nach einem Jahr Auszeit zu Hertha zurückkehre, würde er auch Covic unterstützen, bemerkte Dardai. «Ob bei der U15 oder den Minis, es ist schön, im Fußball zu arbeiten. Dafür bin ich geboren», sagte der 43-Jährige.

Erst einmal aber will Dardai anders als in den jüngsten zwei Jahren, als es jeweils eine 2:6-Blamage gab, vor eigenem Publikum einen erfolgreichen Saisonabschluss hinbekommen. 50 geschossene Tore - dazu fehlen zwei - hat Hertha zuletzt in der Spielzeit 2006/07 geschafft. «Das wäre sensationell, das ist ein Anreiz», sagte Dardai. Und ein Platz in den Top Ten sei auch ein Erfolg. «Es wird einige emotionale Momente geben», ist sich Manager Preetz schon sicher. (dpa)

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