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Eisbären-Erleichterung nach «Rückkehr auf die Gewinnerseite»

Berlins Trainer Serge Aubin (2.v.r) verfolgt das Spiel. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Dieser Sieg bescherte den Eisbären Berlin noch mehr als drei Punkte. «Wir wollten uns natürlich nach dem Heimspiel rehabilitieren», sagte Trainer Serge Aubin im Anschluss an das 6:2 der Hauptstädter am Mittwochabend gegen die Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der klare Heimerfolg sorgte nach den beiden ernüchternden Niederlagen gegen den EHC Red Bull München auch für neue Zuversicht.

Vor allem das 0:5 in eigener Halle am Dienstag hatte auf die Stimmung der Berliner geschlagen. «Für uns war es schön, auf die Gewinnerseite zurückzukehren. Hoffentlich nehmen wir dieses Selbstvertrauen mit auf die Auswärtsreise», sagte Aubin nach dem Sieg über die Schwenninger.

Denn auf die Berliner warten am Wochenende zwei Bewährungsproben in Süddeutschland. Am Samstag treffen sie erneut auf die Wild Wings (14.30 Uhr/Magentasport), nur 24 Stunden später erstmals auf die Adler Mannheim - das in dieser Saison bislang überragende Team der Liga. «Jedes Spiel ist jetzt wirklich wichtig, und wir wollen unsere Tabellenführung im Norden ausbauen», sagte Angreifer Zach Boychuk angesichts von nur noch fünf verbleibenden Hauptrundenbegegnungen vor den Playoffs.

Für Lukas Reichel, der gegen Schwenningen das frühe 2:0 erzielt hatte, war eine vom Trainer angesetzte Mannschaftsbesprechung ausschlaggebend für die ermutigende Leistungssteigerung: «Wir hatten ein Meeting darüber, dass wir besser und härter spielen müssen», verriet der 18 Jahre alte Angreifer bei Magentasport. «Ich glaube, das haben wir gemacht, aber da ist noch ein bisschen Luft nach oben.» Am Samstag müsse das Team nun «genau so weiterspielen, sich aber ein bisschen weniger Puckverluste erlauben», sagte Reichel.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-124723/2

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