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Einziges Deutschland-Konzert von David Helfgott im Juni

Einziges Deutschland-Konzert von David Helfgott im Juni. Foto: Andreas Bär Läsker/Weltspiegel dpa

Der Ausnahmepianist David Helfgott kommt doch zu seinem einzigen Deutschland-Konzert am 3. Juni nach Cottbus. Das teilten die Brandenburger Festspiele als Veranstalter am Donnerstag mit. Nachdem das für Ende April geplante Konzert krankheitsbedingt abgesagt wurde, könne sich die Stadt freuen, dass sie zu den drei Orten in Europa und Amerika gehöre, in denen David Helfgott auftreten wird. «Es hat unsere optimistischsten Hoffnungen übertroffen, dass das Konzert im Cottbuser Weltspiegel so schnell nachgeholt werden kann», freute sich Walter Schirnik, Präsident der Brandenburger Festspiele. Nach Rücksprache mit Familie Helfgott und dem Management stehe der Termin nun fest.

Helfgotts Tournee beginnt weiteren Angaben nach am 23. Mai im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Nach seinem Auftritt in Cottbus tritt der Musiker am 17. Juni in der weltbekannten Carnegie Hall in New York auf.

Der Auftritt im Filmtheater habe auch einen «filmreifen Hintergrund», erklärte Kerstin Adam, Geschäftsführerin des Kinos. Helfgott habe durch den oscarprämierten Hollywood-Film «Shine - Der Weg ins Licht» (1996) weltweite Bekanntheit erlangt, der seine außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählt. 2015 erschien der Kino-Dokumentarfilm «Hello I am David!», der Helfgott in Person auf einer spannenden Konzertreise durch ganz Europa porträtierte. «Nun erwarten wir die komplette Film-Crew aus gemeinsamen Tagen in einem besonderen Konzertsaal und alle freuen sich auf das Wiedersehen», berichtete Manuel Dengler, Intendant der Brandenburger Festspiele.

Entschieden hatte sich Helfgott laut der Veranstalter, dessen Lebensgeschichte im oscarprämierten Werk verfilmt wurde, für den Auftrittsort in Cottbus, als er von seinem Konzertbüro unter anderem auch Bilder des alten Filmtheaters vorgelegt bekam. Es ist demnach mit 111 Jahren das zweitälteste noch erhaltene Filmtheater in Deutschland und das älteste in Brandenburg. Als Neubau war es 1911 in Betrieb genommen worden und steht unter Denkmalschutz.


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