EU-Gesetz: Spotify will Apple von Abo-Erlösen ausschließen

EU-Gesetz: Spotify will Apple von Abo-Erlösen ausschließen
Der Streaminganbieter Spotify will künftig iPhone-Nutzern die Möglichkeit geben, Abos und andere Käufe innerhalb der App abzuschließen. Apple soll dadurch nicht mehr an den Erlösen beteiligt werden, wie Spotify am Mittwoch mitteilte. Anlass für die Änderung ist das Gesetz über digitale Märkte der EU (Digital Markets Act, DMA). Unternehmen, die aufgrund ihrer Marktmacht und aufgrund von Netzwerkeffekten den Marktzugang für andere kontrollieren, sollen daran gehindert werden, ihre Marktmacht zu missbrauchen.
Die EU hat 22 Dienste von sechs dieser "Gatekeeper" identifiziert, darunter der App Store von Apple und Google Play von Alphabet. Die Unternehmen haben bis zum 6. März haben Zeit, ihre Dienste an die neuen Vorschriften anzupassen, sodass beispielsweise andere Zahlungsarten erlaubt werden. Mit der Möglichkeit zu Käufen innerhalb der App will Spotify nun die rund 30 Prozent Provision umgehen, die Apple im App Store verlangt. Darüber hinaus will der Streaminganbieter künftig in der App Preise von Produkten wie beispielsweise Hörbüchern sowie von Sonderangeboten anzeigen.

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