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Durchfälle und Blähungen – erste Anzeichen einer EPI?

Durchfälle und Blähungen – erste Anzeichen einer EPI? Foto: Repha GmbH

Immer wieder Durchfälle insbesondere nach fetthaltigen Mahlzeiten? Nichts geht ohne die Enzyme der Bauchspeicheldrüse: Anschauliche und hilfreiche Erklärvideos zu Verdauungsproblemen bei Bauchspeicheldrüsenschwäche und der Behandlung mit Verdauungsenzymen 

Eschborn, 14. September 2021-. Müsli, Burger, Fischfilet, Rosenkohl, Erdbeeren oder Schokolade – das muss erst mal verdaut werden. Eine funktionieren­de Verdauung ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Dabei ist sie sehr komplex und einige Verdauungsorgane sind daran beteiligt. Die Bauchspeicheldrüse ist darunter am wenigsten bekannt und das obwohl sie die wichtigen Verdauungsenzyme zur Aufspaltung der Nahrung produ­ziert. Kann sie das nicht mehr in ausreichendem Maße, steht die Verdau­ung quasi still wie bei der Bauchspeicheldrüsen­schwäche (medizinisch exokrine Pankreasinsuffizienz, EPI). Diese kommt gar nicht so selten vor – bei etwa jedem Zehnten, der über Magen-Darm-Beschwerden klagt.

Die EPI betrifft manche Menschen häufiger, wie Ältere, Diabetiker, Überge­wichtige oder Raucher. Weil sie zu Gewichtsverlust, Nährstoff- und Vita­minmangel verbunden mit Sehstörun­gen, Konzentrationsschwäche oder auch verringerter Knochendichte füh­ren kann, ist eine frühe Behand­lung mit Verdau­ungsenzymen beispielsweise mit Rizoenzymen aus Reispilzen rat­sam. Die vier Erklärvideos der Repha GmbH biologi­sche Arzneimittel, dem Hersteller der vegetarischen Rizoenzyme, erläutern Interessierten auf der Nortase-Webseite ganz genau wie die Verdauung funktioniert, was bei ei­ner EPI im Körper schief geht, wie sie behandelt wird und wie die Rizoenzyme richtig dosiert werden.

Verdauungsenzyme – unverzichtbar

Bei der Verdauung gewinnt der Körper aus der Nahrung Energie, Vitami­ne, Spurenelemente, Wasser und essentielle Fettsäuren, die er für die Körper- und Organfunktion, Gehirnleistung, Zellerneuerung, Wachstum, Muskelaktivität und Fortbewegung benötigt. An diesem komplizierten Prozess sind Mund, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Gallensys­tem, Leber und Bauchspeicheldrüse beteiligt. Hauptsächlich werden Fet­te, Eiweiße und Kohlenhydrate im Dünndarm mit Hilfe der Gallenflüssig­keit und des Sekrets der Bauch­speicheldrüse in ihre Einzelteile zerlegt. Die Schlüsselrolle kommt dabei den Verdauungsenzymen zu, von denen ein Großteil von der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Sie sind wahre Spe­zialisten. Für jede Nährstoffgruppe gibt es eigene Enzyme: Proteasen zum Abbau der Ei­weiße, Amylasen für den Abbau der Kohlenhydrate und Lipasen zum Abbau der Fette.

Durchfälle und Blähungen – erste Anzeichen einer EPI

Fehlen die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse, bereiten unver­daute Eiweiße und Kohlenhydrate in den tieferen Regionen des Dünn- und Dickdarms Probleme: Blähungen, Völlegefühl, gürtelförmig ausstrah­lende Schmerzen und Durchfälle. Das unverdaute Nahrungsfett macht sich als schmieriger, schaumiger, glänzender, gelblicher und übelrie­chender Fettstuhl bemerkbar. Diese Beschwerden sind zwar lästig und können die Lebensqualität der Betroffen deutlich reduzieren, viel ent­scheidender jedoch ist, dass dem Körper durch den Verdauungs­enzymmangel viele wichtige Baustoffe und Energie verloren gehen. Die Beschwerden sollten daher nicht verharmlost werden. Treten sie immer nach dem Essen auf, können sie entscheidende Hinweise auf eine Bauchspeicheldrüsenschwäche (EPI) sein, insbesondere für Risikogruppen der EPI. Dazu gehören neben Pati­enten mit erfolgter Operation an Gallenwegen, Magen oder Bauch­speicheldrüse auch solche mit Mukoviszidose, Zöliakie, Sprue oder Diabe­tes, Raucher, Alkoholiker, stark Übergewichtige sowie Personen über 50, bei denen die Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse mit dem Alter nachlässt. Auch wer unbeabsichtigt an Gewicht verliert, Vitaminmangel-Erscheinungen hat oder unter einer bakteriellen Fehlbesiedelung des Darms leidet, sollte sich beim Arzt oder Heilpraktiker auf eine EPI untersu­chen lassen.

Erste Hilfe bei EPI: Einnahme von Verdauungsenzymen

Bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche helfen gängige Hausmittel wie Bauchmassagen, Wärme oder Tees nicht weiter, auch nicht der Verzicht auf Butter, Öl und fetthaltige Speisen. Dadurch gehen dem Körper nur weitere Energie und fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) verloren, die Beschwerden bleiben meist. Damit die Verdauung normal ablaufen und der Körper die Nahrung wieder ver­werten kann, müssen die fehlenden Enzyme während der Mahlzeiten von außen zugegeben werden. Viele Enzympräparate enthal­ten Enzyme, die auf andere Prozesse im Körper spezialisiert sind wie bei­spielsweise Entzün­dungen. Bei einer EPI werden jedoch Verdauungsenzy­me benötigt. Es sind tierische Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen (Pan­kreatin) oder sehr effiziente vegetarische Enzyme aus Reispilzen (Rizoenzyme) wie in NORTASE®* erhältlich. Diese können die zu verdauenden Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße aufschließen. So kann der Körper sie wieder als wichtige Bau- und Energiestoffe nutzen.

Enzymtagebuch – hilfreich bei der Dosierung

Werden die vegetarischen Rizoenzyme wie im Arzneimittel NORTASE* kon­sequent zu allen Mahlzeiten und fetthaltigen Ge­tränken wie beispielsweise Milchkaffee eingenommen, werden auch Durchfälle, Blähungen und Schmerzen weniger [1]. Dabei können Betroffene zu unterschiedlichen Spei­sen unterschiedliche Enzymmengen benötigen. Ein Ernährungs- und En­zymtagebuch, in dem Essen, Beschwerden und eingenommene Enzym­mengen notiert werden, kann dabei helfen, die Verdauungsbeschwerden und Unverträglichkeiten bestimmter Speisen einzuordnen, aber auch die persönliche Dosierung der Rizoenzyme zu den Haupt- und Zwischenmahl­zeiten zu finden. Interessierte können das Tage­buch und weitere Informa­tionsbroschüren auf der Nortase-Webseite kosten­frei anfor­dern oder herunterladen.

Die vierteilige Erklärvideo-Reihe zur Verdauung, der Bauchspeicheldrüsenschwäche und einer möglichen Therapie finden Sie ebenfalls auf der Nortase-Webseite.

Quellen:
[1] Grözinger KH. Et al. Münch. Med. Wschr. 129, Nr. 13:238-240 (1987)

*Pflichtangaben NORTASE®
Anwendungsgebiete: Ersatz von Verdauungsenzymen bei Maldigestion (Verdauungsschwäche) infolge einer gestörten Funktion der Bauchspei­cheldrüse. Enthält Lactose aus Kuhmilch.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Ein Gastartikel von Cramer PR im Gesundheitswesen
und Consultant GmbH

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