Dokuserie: Ein Paar aus Berlin-Kreuzberg zieht es in ein baufälliges Haus in die Provinz

Dokuserie: Ein Paar aus Berlin-Kreuzberg zieht es in ein baufälliges Haus in die Provinz. Foto von Patrick Pleul/dpa

Ein Paar aus Berlin-Kreuzberg zieht es in ein baufälliges Haus in die Provinz - und vor allem: raus aus der Hauptstadt. In der zweiten Staffel der siebenteiligen Dokuserie «Raus aufs Land» zeigen der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und der Hessische Rundfunk (hr) die Geschichten verschiedener Familien und Menschen, die auf dem Land leben wollen. Die neuen Folgen sind nun in der ARD-Mediathek zu sehen. Zwei alte, in Brandenburg spielende Episoden laufen in der Nacht zu Freitag (19. Januar) zudem im rbb-Programm.

Gedreht wurde unter anderem im Oderbruch, in der Prignitz und in Rhinow im Havelland. Die anderen drei Folgen spielen in Hessen. Die Menschen haben dabei verschiedene Gründe, dem Stadttrubel den Rücken zu kehren - zum Beispiel Reizüberflutung oder zu laute Bahngeräusche. «Bei mir war immer der Wunsch da, einmal den Knopf zu drücken und alles ist ruhig», sagt ein Protagonist. Begleitet werden auch Anne (41) und Hannah (34), die im Oderbruch ein Café eröffnen wollen.

2023 war bereits die erste Staffel der Dokuserie erschienen. Die Provinz werde als Sehnsuchtsort wahrgenommen, teilte der rbb mit. Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung aus dem Jahr 2023 zeigt zudem, dass mittlerweile mehr Menschen aufs Land ziehen.


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