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Diebesgut im Wert von 113.000 Euro: Angeklagte schweigen

Eine Statue der Justitia hält eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Gegen drei mutmaßliche Einbrecher, die mit dem Ruf «Polizeieinsatz» in eine Privatwohnung gestürmt sein sollen, hat der Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen. Die Männer im Alter von 35 bis 52 Jahren sollen im August 2019 die Tür einer Wohnung im Stadtteil Steglitz aufgebrochen haben. Sie seien mit einer Beute im Wert von insgesamt rund 113.000 Euro geflohen, heißt es in der zu Beginn der Verhandlung am Montag verlesenen Anklage wegen Diebstahls mit Waffen. Die drei Männer schwiegen zunächst zu den Vorwürfen. Die Angeklagten sollen mit einem Kuhfuß die zweifach verschlossene Tür aufgehebelt haben. Sie hätten «Polizeieinsatz» und «Durchsuchung» gerufen, seien in die Wohnung eingedrungen und hätten die verschlossene Schlafzimmertür eingetreten. Alle drei Männer hätten in dem Raum absprachegemäß sämtliche Schränke und Schatullen durchsucht, so der Staatsanwalt. Die mutmaßlichen Diebe sollen unter anderem 17 Luxusuhren im Wert von 69.000 Euro, ein mit Brillanten besetztes Armband und 19.000 Euro Bargeld erbeutet haben. Ein gesondert verfolgter Komplize habe vor dem Haus in einem Fluchtwagen gewartet. Die drei Angeklagten befinden sich seit April 2021 in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind sechs weitere Tage bis Ende Oktober vorgesehen.


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