Polizei kontrolliert Poserszene in der Überseestadt

Polizei kontrolliert Poserszene in der Überseestadt - (Foto: Bundespolizei (Archiv))
In der Überseestadt hat die Polizei Bremen am Pfingstwochenende verstärkt gegen die Raser- und Poserszene vorgegangen. Bei sommerlichem Wetter kam es am Samstagabend zu einem erhöhten Aufkommen hochmotorisierter Fahrzeuge, was zu Beschwerden von Anwohnern führte. Diese berichteten von überhöhten Geschwindigkeiten, aufheulenden Motoren und lauter Musik.
Im Bereich Kommodore-Johnsen-Boulevard, Konsul-Smidt-Straße und rund um den Waller Sand waren zeitweise über 100 Fahrzeuge zu beobachten, viele davon aus dem Bremer Umland. Die Polizei reagierte frühzeitig mit gezielten Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Kontrolle. Durch Sperrungen an zentralen Zufahrten konnte der Verkehrsfluss wiederhergestellt werden. Um spontane Rennen und das Posieren der Fahrzeuge zu unterbinden, wurde ein "frustrierender Verkehrsfluss" geschaffen. Ab etwa 22:30 Uhr waren erste Abwanderungstendenzen festzustellen, und gegen Mitternacht hatte sich die Situation weitgehend beruhigt. Im Rahmen der Kontrollen wurden insgesamt 42 Fahrzeuge und 76 Personen überprüft. Dabei wurden 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei Bremen kündigte an, weiterhin konsequent gegen gefährliches Fahrverhalten und Lärmbelästigungen vorzugehen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die Lebensqualität der Anwohner zu schützen. Mehrere Bürger bedankten sich während des Einsatzes ausdrücklich bei den Beamten für ihr Eingreifen.

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