Bericht:

Deutsches Entomologisches Institut: Digitalisierte Käfer

Eine Mitarbeiterin des Deutschen Entomologischen Institut sitzt am Schreibtisch. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Müncheberg (dpa/bb) – Mitarbeiter des Deutschen Entomologischen Instituts der Senckenberg-Gesellschaft in Müncheberg (Märkisch-Oderland) digitalisieren gegenwärtig ihre 2 800 Käferarten. Bis zum Jahresende soll das Pilotprojekt nach eigenen Angaben abgeschlossen sein. Die Präparatsammlung enthält mehr als 3,1 Millionen Insekten Sie soll mit der Digitalisierung für externe Forscher, Wissenschaftler und Museen besser nutzbar gemacht werden.

Entstanden ist dieses besondere Archiv bereits ab 1886 durch einen privaten Sammler in Berlin. Deshalb finden sich unter den Präparaten viele Insektenarten, die inzwischen bereits ausgestorben sind. Die 20 Institutsmitarbeiter in Müncheberg gelten als Experten bei der Bestimmung von Insektenarten.

Elektronenmikroskope und ein Genetiklabor erleichtern die Arbeit an teils nur Millimeter großen Präparaten. Im kommenden Jahr soll über eine Bund-Länder-Finanzierung ein moderner Holzanbau mit 1 500 Quadratmetern Nutzfläche für weitere Labore und Sammlungsräume entstehen. Die genaue Investitionssumme steht noch nicht fest.

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