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Der Trend der Supermodels wie Bella Hadid und Co: Expertin erklärt, wie "Almond Eyes" entstehen

Die "foxy eyes" erleben aktuell eine Popularität durch Stars und Influencer.

Eine der aktuell am häufigsten nachgefragten Beauty-OPs sind die sogenannten „Almond eyes“ oder „foxy eyes“. Die leicht abgeschrägten mandelförmigen Augen, wie man sie an Bella Hadid, Kendall Jenner und co. sieht, versprechen einen Lifting-Effekt sowie einen frischen und gleichzeitig verführerischen Augenaufschlag. Obwohl die OP bereits seit Jahren durchgeführt wird, erlebt sie aktuell eine Popularität durch die bekannten Stars und Influencer. Prof. Dr. Banu Cosar, internationale Fachärztin für Ästhetische Augenchirurgie bei Acibadem, erklärt was nötig ist, um den gewünschten Effekt zu erreichen und welche Risiken dabei entstehen können.

Die Augen werden oft als Spiegel zur Seele bezeichnet und das nicht ohne Grund: Stress, Müdigkeit und eine falsche Ernährung werden hier besonders schnell sichtbar. Denn die Haut rund um die Augen ist sehr dünn, Fältchen und überschüssige Haut lassen das Auge absinken. Kein Wunder, dass sogenannte „almond eyes“ oder „foxy eyes“, also mandelförmige Augen, bei denen das äußere Ende höher liegt als das Innere, als Schönheitsideal gelten. „Leicht schräg liegende Augen in Mandelform standen schon immer für eine gewisse Jugendlichkeit. Bereits Audrey Hepburn oder Bridget Bardot verwendeten Eyeliner, um dies zu betonen“, weiß Prof. Dr. Banu Cosar, internationale Fachärztin für Augenchirurgie bei Acibadem. Die Lidwinkelstraffung wie diese Art der Operation heißt, ist hingegen eine langfristige Lösung.  Um den gewünschten „Bella-Effekt“ zu erzielen, muss bei den meisten auch ein Schläfenlifting sowie ein Augenbrauenlifting durchgeführt werden. Generell geht die Zahl der ästhetischen Eingriffe zurzeit nach oben. Die Expertin verrät: „Wir haben in unseren Krankenhäusern in den ersten acht Monaten dieses Jahres bereits mehr operative und minimalinvasive Augeneingriffe verzeichnet als im ganzen Jahr 2020.“ Dies sei vor allem durch die viele Zeit in Video-Calls zu erklären.

Altbewährter Eingriff wird zum neuen OP-Trend

„Almond eyes“ „Bella eyes“ oder „Foxy eyes“ meinen nichts anderes als eine Art der sogenannten "Kanthoplastik", also einem Eingriff am Lidwinkel. „Diese Art von Operation wird bereits seit langem durchgeführt, etwa im Zuge einer klassischen Lidstraffung, um ein Absinken des Auges zu vermeiden“, erklärt Dr. Cosar. Die Nachfrage steige aber dank der aktuellen Schönheitsideale und Trends stark an. Bei dem Eingriff wird das Lid-Bändchen im Bereich des äußeren Augenwinkels durchtrennt und an einer höheren Position vernäht. Die Expertin rät: „Das Ganze kann mittels eines kleinen Schnittes direkt am Augenlid oder mit Hilfe eines Endoskops durchgeführt werden. Bei letzterem befindet sich der sichtbare Schnitt im Haarbereich, was für viele Patientinnen und Patienten von Vorteil ist.“ Die Operation an sich dauert etwa 60 Minuten für beide Augen. Die Schwellungen sind meist bereits nach einer Woche abgeklungen, wobei sich etwaige blauen Flecken auch ein paar Wochen länger halten können.

Eine Lidstraffung reicht nicht aus

Das Schläfenlifting oder Schläfen-Brauenlifting ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Schläfe gestrafft und in eine höhere Position gebracht wird. Ohne dieses ist ein langfristiges Ergebnis und eine ästhetische Abschrägung der Augen nicht möglich. Die Operation soll die altersbedingte Erschlaffung im Schläfen- und Stirnbereich beseitigen, wobei dafür mehrere Bereiche in Frage kommen. Der obere Teil der Augenbraue oder direkt neben dem Haaransatz sind die beliebtesten Ansätze für die Einschnitte. Der Haaransatz wird dabei wie bei dem Eingriff an den Augenlidern für den endoskopischen Zugang verwendet. So kann man auch hier eine Schnittwunde im Augenbereich vermeiden.

Was gegen Tränensäcke und dunkle Ringe hilft

Um die Augenpartie einer Verjüngungskur zu unterziehen, gibt es jedoch noch andere Möglichkeiten – vor allem wenn es um chronisch geschwollene Augen oder Augenringe geht. „Besonders beliebt ist in solchen Fällen die Unterlidstraffung“ so die Expertin, „Sind Tränensäcke vorhanden, die Haut und die Muskeln darunter jedoch noch straff, bietet sich diese Methode an. Dabei wird mittels Schnittführung von Innen das überschüssige Fettgewebe entfernt oder umverteilt damit keinerlei Narben entstehen können. “Ab einem gewissen Alter lässt der Volumenverlust des Fettgewebes am Rand der Augenhöhlen der Patientinnen und Patienten oft müde und geschwollen wirken. Hier kann die Hautstraffung zudem mittels einer Volumenbehandlung mit Eigenfett kombiniert werden. Eine genaue Analyse der individuellen Anatomie ist dabei aber Voraussetzung. Prof. Dr. Cosar gibt zu bedenken: „Äußerst gute Kenntnisse der Gesichtsanatomie und eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Ästhetischen Gesichtschirurgie sind bei dem behandelnden Arzt sehr wichtig, da in manchen Fällen deutlich weniger Straffung erforderlich ist oder man gänzlich darauf verzichten kann.“ Schwellungen und Blutergüsse treten im Vergleich zur Oberlidstraffung häufiger auf und es kann etwas länger dauern, bis diese verschwinden. ACIBADEM.

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