Dax lässt nach - Hurrikan-Saison drückt Rückversicherer-Aktien

Dax lässt nach - Hurrikan-Saison drückt Rückversicherer-Aktien
Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.153 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start ließ der Dax bis zum frühen Nachmittag weiter nach.
Im Anschluss konnte ein Teil der Verluste wieder abgebaut werden. Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Siemens Energy und MTU an der Spitze der Kursliste, die Rückversicherer Hannover Rück und Münchener Rück bildeten das Schlusslicht. "Den Marktteilnehmer weht die beginnende Hurrikansaison in den USA eiskalt ins Gesicht", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Die Investoren trennen sich dadurch von den Titeln der Rückversicherungsunternehmen. Dieser Verkaufsdruck trifft auf einen dünnen Sommerhandel und lässt die Aktien von Münchner Rück und Hannover Rück ans Ende des Dax rutschen." Insgesamt blieben die Investoren weiterhin im "Risk-Off-Modus" und mieden Positionsaufstockungen, so Lipkow. "Zu viele Risiken lauern derzeit in den Finanzmärkten, denen aktuell zu wenig Chancen entgegenstehen." Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im August kostete 33 Euro, das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0736 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9314 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 86,92 US-Dollar, das waren 32 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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