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Dahme-Spreewald- Traditionelles Anstaken und Anpaddeln in Lübben

Dahme-Spreewald- Traditionelles Anstaken und Anpaddeln in Lübben. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Mit der traditionellen Rudelübergabe an Fährmänner zu Ostern ist am Samstag am Hafen in Lübben (Landkreis Dahme-Spreewald) die Saison offiziell gestartet worden. Mit dem bis zu vier Meter langem Rudel - einer aus Holz gefertigten Stange - werden die Kähne durch Abstoßen vom Boden durch die zum Teil engen Spreewaldfließe bewegt. Die Kähne sind etwa 1,90 Meter breit und maximal 9,50 Meter lang.

Auch für Freizeitpaddler geht es nun in Lübben von den fünf Häfen aus wieder richtig los. Bereits vergangenes Wochenende waren an den Häfen Lübbenau und Schlepzig die festlich geschmückten Rudel an die Fährmänner übergeben worden. Mit dem Brauch wird eine gute Saison gewünscht.

Viele Touristen und Ausflügler nutzten das schöne Wetter am Karsamstag für eine Fahrt in einem der Spreewaldkähne. Fachkundig wurden sie von den Fährleuten auf die Naturschönheiten aufmerksam gemacht.

In der Galerie des Touristischen Zentrums in Lübben wurden in einer kleinen Schau kunstvoll verzierte Ostereier gezeigt. Auf einem kleinen Ostermarkt wurden regionale Produkte angeboten: unter anderem Spreewaldgurken.

Kahnfahrten durch den Spreewald sind das ganze Jahr über beliebt. Nur wenn die Fließe vereist sind, bleiben die Kähne an Land. Im gesamten Spreewald gibt es etwa 600 Spreewaldkähne. Etwa 200 Fließe sind befahrbar.


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