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DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin zur Pflicht zum Home-Office!

Stefan Schröter der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin. Foto: ©Michael Setzpfandt.

Unter den neuen Beschlüssen zur Eindämmung der Pandemie befindet sich die Pflicht zum Home-Office. Die neue Verordnung verstrickt sich bei der Frage der Umsetzung im bürokratischen Klein-Klein. Der rot-rot-grüne Berliner Senat setzt dem Ganzen mit dem Vorschlag, die Arbeit am Bildschirm zu verbieten, wenn Beschäftigte dafür ins Büro kommen müssen, die Krone auf. Das Thema wird morgen erneut aufgegriffen, da es bei der ersten Senatssitzung zu keiner Einigung kam. DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin warnen vor unsinnigem Kleingedruckten, das keinesfalls zum Ziel der Pandemiebekämpfung beiträgt.

„Dass die Pflicht zum Home-Office unter den neuen Beschlüssen steckt, ist nicht nachvollziehbar. Home-Office ist längst in den Unternehmen angekommen. Unsere aktuelle Mitgliederumfrage ergab, dass 75 Prozent der Betriebe die Arbeit von Zuhause anbieten. In 25 Prozent der Unternehmen erfordern die Produktionsabläufe die Arbeit vor Ort, sodass dort funktionierende Hygiene- und Schutzkonzepte das Infektionsrisiko senken. Auch die Behauptung, der Arbeitsplatz sei ein Infektionstreiber, stimmt nicht: 91,3 Prozent der mit Corona-infizierten Beschäftigten haben sich nicht am Arbeitsplatz angesteckt. Dass der Berliner Senat die Regelung nun auch noch mit enormen bürokratischen Mehraufwand für die Unternehmen versehen will, ist schlichtweg Schikane. Zumal die Frage bleibt, wie der Senat einen Vorschlag, die Arbeit vor dem Bildschirm in Büros zu verbieten, bei sich selbst umsetzen will. Immerhin müssen viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes weiterhin in den Büros anwesend sein, weil der rot-rot-grüne Senat sich nicht um die Digitalisierung der Verwaltung gekümmert hat", so der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin, Stefan Schröter.

Schröter weiter: „Wir stehen vor vielen Herausforderungen wie die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs, Corona-Hilfen und eine reibungslose Durchimpfung. Nicht nur, dass der Bund sich lieber mit Verordnungen aufhält, für die Unternehmen längst Maßnahmen ergriffen haben. Auch der Berliner Senat lässt sich eher auf Scheindebatten wie die Pflicht zum Home-Office ein, anstatt Lösungen für konkrete Probleme wie nicht funktionierende Gesundheitsämter vorzulegen.".

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die mehr als 6.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen. Der Landesbereich Berlin wird seit Januar 2020 von Stefan Schröter geleitet. Er ist Geschäftsführer der ODS – Office Data Service GmbH, die er 1995 in Berlin gründete. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Postversand, Scanservice und Einladungsmanagement ODS produziert zu 100 Prozent klimaneutral.

Eine Pressemitteilung von DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.