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DGB drängt auf Nachbesserungen bei Energieentlastungspaket

DGB drängt auf Nachbesserungen bei Energieentlastungspaket

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) das am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene neue Entlastungspaket gelobt, zugleich aber Nachbesserungen gefordert. Unter anderem seien die Rentner bei dem Paket "vergessen" worden, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das sei "fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung". Er forderte: "Auch die Älteren brauchen eine Entlastung, auch sie sollten von der Pauschale profitieren. Die Ampel muss hier nachbessern." Das Entlastungspaket enthält eine Energiepreispauschale von brutto 300 Euro für alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen, einmalig 100 Euro für Empfänger staatlicher Transferleistungen sowie 100 Euro Kinderbonus. Auch soll die Energiesteuer auf Kraftstoffe befristet für drei Monate gesenkt werden. Zudem soll ab Juni bundesweit für drei Monate ein Neun-Euro-Monatsticket im Nah- und Regionalverkehr gelten.


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