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DGB-Chef Hoßbach: Große Schritte mit FDP schwer vorstellbar

Christian Hoßbach, Berliner DGB-Chef. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner DGB-Chef Christian Hoßbach sieht eine Beteiligung der FDP an einem Senat in Berlin kritisch. «An vielen Stellen ist es schwer vorstellbar, dass wir mit einer FDP große Schritte nach vorne machen», sagte der Bezirksvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Berlin-Brandenburg der in Berlin erscheinenden Tageszeitung «nd.DerTag» (Montag). «Natürlich steckt uns allen in den Knochen, was schwarz-gelbe Bundesregierungen vor 1998 und von 2009 bis 2013 besonders sozialpolitisch angerichtet haben», so der Gewerkschafter. «Die letzte Koalition und der Senat haben eine Menge erreicht, und es gibt aus unserer Sicht keinen Grund, an den Grundzügen dieser Politik etwas zu ändern.»

In Berlin gehen am Montag die Sondierungsgespräche weiter, mit denen die Parteien Gemeinsamkeiten für eine mögliche Regierungsbildung ausloten. Zunächst trifft sich die SPD mit Grünen und FDP, am Dienstag dann mit Grünen und Linken. SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey hatte am Freitag erklärte, ihre Partei habe eine Präferenz für die Ampel, also eine Koalition mit Grünen und FDP. Die Grünen würden lieber die bisherige Koalition mit SPD und Linken fortsetzen.


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