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Corona-Inzidenz steigt in Brandenburg weiter

Geräte stehen und hängen in einem leeren Zimmer auf einer Intensivstation. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Ansteckungen in Brandenburg ist erneut gestiegen. Die Zahl neuer Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen nahm auf 518,0 zu, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht. Eine Woche zuvor lag der Wert bei 364,5. Brandenburg liegt damit im Ländervergleich auf dem fünften Rang und deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 375,7. Die Fälle der Virusvariante Omikron verdoppeln sich in Brandenburg nach Angaben von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) derzeit etwa alle vier Tage. «Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm», sagte sie den «Potsdamer Neuesten Nachrichten» (Montag).

Die Warnampel steht bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf Rot. Beim Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit 20 Prozent ist die Ampel gerade noch im roten Bereich, während sie mit 4,8 bei den neuen Krankenhauspatienten mit Covid-19 noch auf Gelb blinkt. Innerhalb eines Tages kamen 546 neue Corona-Fälle landesweit hinzu, vor einer Woche waren es 328. Die höchste regionale Inzidenz hat der Landkreis Dahme-Spreewald mit 607,0. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte nach der Bund-Länder-Runde neue Beschränkungen für Brandenburg angekündigt. Für den Besuch von Gaststätten, Bars und Kneipen soll bald die 2G-plus-Regel gelten: Wer geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vom selben Tag haben, wenn er keine Auffrischungsimpfung nachweisen kann. Das Kabinett will die Corona-Verordnung spätestens am 18. Januar ändern.