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Corona-Inzidenz in Berlin gestiegen: Daten unvollständig

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Auf Basis weiterhin unvollständiger Daten ist die Corona-Inzidenz in Berlin zunächst wieder gestiegen. Laut den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Montag bei 278,2. Am Vortag waren es noch 267,9. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Zuletzt war die Tendenz wieder deutlich rückläufig. Allerdings wiesen sowohl das RKI als auch der Berliner Senat ausdrücklich darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei. Die ausgewiesenen Daten könnten deswegen nur «ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage» ergeben. Von den zwölf Berliner Bezirken hatten am Montag nur drei überhaupt Infektionszahlen übermittelt. Über die Feiertage war die Datenlage ähnlich dünn. «Die dargestellten Fallzahlen haben somit eine begrenzte Aussagekraft», hieß es auch am Montag.

Demnach waren in den Bezirken Neukölln, Reinickendorf und Spandau zwischen Sonntag und Montag 646 neue Infektionen registriert worden, der Großteil davon in Neukölln. Für alle anderen Bezirke lagen keine Meldungen vor. Insgesamt gibt es damit 320.692 registrierte Infektionen seit Beginn der Pandemie in Berlin. Es gab zudem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Berlinerinnen und Berliner, die seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben sind, beträgt damit 3991.